Trotz Unterbewertung: UBS senkt Kursziel für Rheinmetall deutlich - Aktie fällt, HENSOLDT & RENK behaupten sich

Die UBS hat ihr Kursziel für Rheinmetall deutlich reduziert, bleibt aber bei ihrer Kaufempfehlung. Analyst Sven Weier sieht den Rüstungskonzern dennoch klar unterbewertet.
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Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Rheinmetall von 2200 auf 1600 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Buy" belassen. Auf die Frage, ob Rheinmetall "mehr wie Kodak oder mehr wie Netflix" sei, würde er mit "irgendwas dazwischen" antworten, schrieb Sven Weier am Mittwochabend. Die Anleger sorgten sich inzwischen zunehmend um die Stellung der Düsseldorfer in einem Rüstungsmarkt der Zukunft angesichts ihrer Fokussierung auf Munition und Fahrzeuge. Weier sieht zwar die Rüstungsausgaben längerfristig immer mehr in neue Technologien fließen, Rheinmetall könne aber in der Zwischenzeit immer noch von hybriden Lösungen profitieren. Dies sei aber im deutlich korrigierten Kursniveau überhaupt nicht mehr eingepreist. Der Kurs berücksichtige kein Wachstum im Munitionsgeschäft über dieses Jahr hinaus und habe auch den Transporter Boxer ausgepreist.
Die Rheinmetall-Aktie verlor im XETRA-Handel letztlich 1,96 Prozent auf 1.209,40 Euro. Auch andere Rüstungsaktien zeigten am Donnerstag Bewegung: HENSOLDT gewannen 0,34 Prozent auf 88,10 Euro, RENK fielen daneben 0,23 Prozent auf 47,70 Euro zu.
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