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13.09.2018 14:07
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EZB-Anleihenkäufe sollen Ende 2018 auslaufen

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Frankfurt (Reuters) - Die Europäische Zentralbank steuert auf das Ende ihrer vor allem in Deutschland umstrittenen Anleihenkäufe zu.

Sie beschloss am Donnerstag in Frankfurt, die Transaktionen ab Oktober auf 15 Milliarden Euro je Monat zu halbieren. Zum Jahresende sollen sie dann ganz eingestellt werden, sofern die Konjunktur weiter mitspielt. Allerdings sollen auch nach dem Ende der eigentlichen Käufe Einnahmen aus fällig werdenden Titeln re-investiert werden.

Das mittlerweile auf 2,6 Billionen Euro angelegte Programm war in den vergangenen drei Jahren das zentrale Instrument der Währungshüter, um die Konjunktur anzuschieben und eine aus EZB-Sicht zu niedrige Inflation nach oben zu treiben. Mittlerweile läuft die Wirtschaft deutlich besser - und auch die Inflation ist angezogen.

Die EZB bekräftigte zudem ihren Zinsausblick. Demnach sollen die Schlüsselzinsen noch bis mindestens "über den Sommer 2019" hinaus auf dem aktuellen Niveau bleiben. Der Leitsatz zur Versorgung der Geschäftsbanken mit Geld liegt seit März 2016 auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent.

Heute im Fokus

DAX leicht im Plus -- SAP erhöht Dividende -- Deutsche Telekom toppt Erwartungen -- Trump erwägt weiter Zölle auf EU-Autoimporte -- Siltronic : Schwache Prognose -- Pfeiffer, Fielmann, Henkel im Fokus

SDAX im März mit zahlreichen Änderungen. Kretinksy darf bis zu 35 Prozent der METRO-Aktien übernehmen. US-Zölle könnten Volkswagen Milliarden kosten. Höhere Rohstoffpreise bescheren Bergbaukonzern Anglo American mehr Gewinn. Nordex-Aktie zieht an: Umsatz und Ergebnis sinken in 2018. KRONES sieht weiter Druck auf die Profitablität.
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