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22.08.2019 12:32
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EZB mildert Vorgaben zum Abbau von Problemdarlehen ab

Frankfurt (Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihre Anforderungen für den Abbau von Problemdarlehen der Geldhäuser abgemildert.

Damit ziehen die EZB-Bankenaufseher die Konsequenz aus einer neuen EU-Verordnung, die das europäische Parlament auf den Weg gebracht hat, wie sie am Donnerstag in Frankfurt mitteilten. Um die Regeln zum Abbau von Wackelkrediten war hart gerungen worden. Ursprünglich wollte die EZB den Banken schärfere Vorgaben machen.

Die neuen Vorgaben für die Banken sehen laut EZB unter anderem vor, dass für unbesicherte Problemdarlehen erst nach drei Jahren Vorsorge getroffen werden muss, für besicherte Darlehen nach sieben Jahren. Für Wackelkredite, die durch Immobilien abgesichert sind, haben die Banken neun Jahre Zeit. Die EZB wollte von den Instituten zunächst einen rascheren Abbau verlangen. Doch ihre Vorschläge waren zum Teil auf scharfe Kritik gestoßen - insbesondere in Italien.

Die zahlreichen Problemdarlehen sind eine der größten Gefahren für die Stabilität der Banken. Denn diese drücken auf die Erträge und machen Geldhäuser bei der Vergabe neuer Kredite tendenziell vorsichtiger. Im ersten Quartal 2019 schleppten die großen Institute in der Euro-Zone noch faule Kredite im Volumen von 587 Milliarden Euro mit sich herum. Sie sind eine Folge der jahrelangen Wirtschaftflaute in vielen Ländern im Anschluss an die Finanzkrise.

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