finanzen.net
15.01.2020 15:28
Bewerten
(0)

EZB: NPL-Volumen der Großbanken sinkt auf 3,4 Prozent

Von Hans Bentzien

FRANKFURT (Dow Jones)--Das Volumen notleidender Kredite (NPL) in den Bilanzen der von der Europäischen Zentralbank (EZB) direkt überwachten Banken hat sich im dritten Quartal 2019 weiter verringert. Nach Mitteilung der EZB lag es bei 3,41 Prozent des insgesamt ausstehenden Kreditvolumens. Das war das niedrigste Niveau seit Veröffentlichung der Datenreihe 2015. Zugleich meldete die EZB eine etwas höhere Eigenkapitalausstattung der Institute und eine etwas gesunkene Liquidität.

Wie aus den EZB-Daten hervor geht, verbergen sich hinter der NPL-Durchschnittszahl große regionale Unterschiede. So wiesen Frankreich, Österreich, Belgien, die Niederlande, Estland, Finnland, Deutschland und Luxemburg unterdurchschnittliche NPL-Quoten auf, Slowenien, Italien, Portugal, Zypern und Griechenland dagegen überdurchschnittliche. Spitzenreiter war mit 37,4 Prozent Griechenland, die niedrigste Quote hatte Luxemburg (0,9 Prozent). Das Bild für das gesamte Bankensystem dürfte etwas weniger freundlich aussehen. Sie werden zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht.

Die Ausstattung der Großbanken mit Eigenkapital verbesserte sich. Die gesamte Eigenkapitalquote stieg auf 18,05 (Vorquartal: 18,00) Prozent, die Tier-1-Quote lag bei 15,58 Prozent und die CET1-Quote bei 14,37 Prozent. Die höchste CET1-Quote hatte Estland (27,50 Prozent), die niedrigste Spanien (11,92 Prozent).

Dagegen sank die kurzfristige Liquiditätskennziffer (LCR - Liquidity Coverage Ratio) auf 145,16 (146,85) Prozent, wobei Slowenien mit 366,79 Prozent die höchste Aufwies und Griechenland mit 115,43 die niedrigste.

Kontakt zum Autor: hans.bentzien@dowjones.com

DJG/hab/kla

(END) Dow Jones Newswires

January 15, 2020 09:28 ET (14:28 GMT)

Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Heute im Fokus

DAX geht deutlich stärker ins Wochenende -- Dow schließt im Minus -- Axel Springer-Aktie vor Delisting -- Wirecard-Aktie setzt Rally fort -- Conti, K+S, KRONES im Fokus

Haaland nicht in BVB-Startelf. American Express übertrifft Erwartungen. Intel verdient mehr als erwartet und zeigt sich für 2020 optimistisch. Volkswagen wohl mit MAN Energy Solutions-Angebot unzufrieden. Ericsson wächst im Schlussquartal. Übernahme von JUST EAT durch Takeaway.com vor neuer Hürde. Broadcom profitiert von Apple-Auftrag in zweistelliger Milliardenhöhe.

Umfrage

Glauben Sie, dass die Wirtschaftsform des Kapitalismus gut für die Zukunft ist?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Wirecard AG747206
Ballard Power Inc.A0RENB
NEL ASAA0B733
BayerBAY001
Daimler AG710000
TeslaA1CX3T
Deutsche Bank AG514000
Varta AGA0TGJ5
Apple Inc.865985
Microsoft Corp.870747
K+S AGKSAG88
EVOTEC SE566480
PowerCell Sweden ABA14TK6
XiaomiA2JNY1
BASFBASF11