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21.02.2019 14:02
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EZB-Währungshüter für zügige Vorbereitung möglicher Geldspritzen

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Frankfurt (Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) hat auf ihrer Zinssitzung im Januar die Tür hin zu möglichen neuen Langfrist-Geldspritzen bereits ein gutes Stück geöffnet.

Alle potenziellen neue Maßnahmen sollten die zu erreichenden geldpolitischen Ziele im Auge haben, wie es im Protokoll der Sitzung hieß, das die Notenbank am Donnerstag veröffentlichte. Entscheidungen dazu sollten zwar nicht übereilt getroffen werden, jedoch müssten die nötigen technischen Analysen für eine Vorbereitung von möglichen Schritten zügig voranschreiten. An den Börsen wird schon seit längerem spekuliert, die Euro-Wächter könnten angesichts der Konjunkturabkühlung neue Langfristkredite für Geschäftsbanken beschließen.

EZB-Direktor Benoit Coeure hatte unlängst gesagt, eine Neuauflage solcher Geldsalven, die in der Fachwelt "TLTRO" genannt werden, sei möglich. EZB-Chefvolkswirt Peter Praet ließ am Mittwoch durchblicken, der EZB-Rat werde sich bereits in Kürze mit der Frage beschäftigen. Das bedeute aber nicht, dass man notwendigerweise Entscheidungen zu diesem Zeitpunkt treffe. Die nächste Zinssitzung der Europäischen Zentralbank ist am 7. März. Die EZB hatte zuletzt 2016 mehrere solcher Langfristdarlehen aufgelegt, um die Kreditvergabe anzuschieben. Vor allem Banken in Italien und Spanien hatten damals stark zugegriffen

Die Euro-Wächter waren im Januar nach einer Reihe zumeist schwacher Konjunkturdaten zu der Auffassung gelangt, dass die Gefahren für die Wirtschaftsperspektiven inzwischen überwiegen. Notenbank-Chef Mario Draghi hielt eine Rezession allerdings zuletzt für unwahrscheinlich.

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