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15.08.2019 13:16
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Fahrrad-Club: Reformpläne Scheuers 'nicht der ganz große Wurf'

BERLIN (dpa-AFX) - Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club sieht bei den Plänen von Verkehrsminister Andreas Scheuer zur Reform der Straßenverkehrsordnung wichtige Schritte für die Sicherheit des Radverkehrs. ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork sagte der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag allerdings zugleich: "Der ganz große Wurf, den wir für die Verkehrswende brauchen, ist das aber noch nicht - es fehlt nach wie vor der Platz für gute, breite Radwege."

Stork begrüßte die Pläne über deutlich höhere Bußgelder für das gefährliche Zuparken von Radwegen, ein Verbot von Halten auf Schutzstreifen und die Klarstellung, dass Radfahrende mit mindestens 1,50 Metern überholt werden müssten. Dies seien wichtige und richtige Schritte für die Sicherheit des Radverkehrs. "Auch mit Fahrradzonen und übersichtlicheren Kreuzungen geht Minister Scheuer in die richtige Richtung."

Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, Helmut Dedy, sagte der dpa: "Auch die Städte wollen Fußgänger und Fahrradfahrer besser vor den Gefahren des Auto- und Lkw-Verkehrs schützen. Das steht seit langem ganz oben auf der Agenda." Die jetzt geplanten höheren Bußgelder zum unerlaubten Halten und Parken auf Gehwegen, Radstreifen und in zweiter Reihe seien deshalb gut und richtig. "Es ist ärgerlich, wenn Autos die Rad- oder Fußwege zuparken und damit andere Verkehrsteilnehmer ausbremsen."

Stork sagte, Städte müssten die Möglichkeit haben, Rad- und Fußverkehr den Vorrang zu geben und im großen Stil komfortable Radwege und Fahrradstraßen einzurichten. Das gehe auch mit den geplanten Änderungen noch nicht. Es sei ein Richtungswechsel nötig./hoe/DP/fba

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