finanzen.net
17.11.2015 18:36

Fed-Chefin gegen Anbindung der Geldpolitik an mathematische Regel

Folgen
Werbung

Washington (Reuters) - Fed-Chefin Janet Yellen hat sich gegen das Vorhaben einiger US-Abgeordneter zur engen Ausrichtung der Zinspolitik an mathematische Formeln ausgesprochen.

Solch ein Gesetzesvorstoß würde "die US-Wirtschaft ernsthaft schädigen", warnte die amerikanische Notenbankchefin in einem am Dienstag veröffentlichten Brief an US-Abgeordnete. Die Fähigkeit der Fed würde gelähmt, auf Krisen zu reagieren. Zudem werde mit einem derartigen Gesetz in die Unabhängigkeit der Notenbank eingegriffen. Das US-Abgeordnetenhaus könnte ab Donnerstag über diesen Vorschlag abstimmen. Zwar wird nicht erwartet, dass das Vorhaben Gesetz wird. Dennoch hatten bereits mehrere hochrangige Notenbanker ihre Befürchtungen öffentlich gemacht.

Einige Republikaner wollen den Handlungsspielraum der Zentralbank einschränken und festschreiben, dass sie bei ihren Zinsentscheidungen ganz bestimmte mathematische Regeln anzuwenden hat. Die Fed wäre dann verpflichtet, die Leitzinsen zu erhöhen oder zu senken, je nachdem wie etwa Inflationsdaten oder die Arbeitslosenzahlen ausfallen. Yellen zufolge würde dies zur Folge haben, dass die Inflationsängste zunehmen. Der Stellenwert des US-Dollar auf den internationalen Finanzmärkten würde laut Fed-Chefin sinken sowie die Wirtschafts- und Finanzstabilität abnehmen.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!
Werbung

Heute im Fokus

DAX knapp unter 13.000 Punkten -- Dow erneut im Plus -- ZEW-Index unerwartet gestiegen -- BioNTech: Impfstoffzulassung im Oktober -- Zalando verdoppelt Gewinn -- Uniper, HelloFresh, Aurubis im Fokus

RHÖN-KLINIKUM benennt nach Übernahmekampf Vorstände. NIO meldet vorläufige Zahlen. United Internet und 1&1 Drillisch rechnen 2020 mit leichtem Wachstum. OHB-Geschäft schrumpft. DEUTZ spürt Corona-Krise und macht noch mehr Verlust. alstria office mit roten Zahlen - Dividendenzahlung geplant. Russland lässt als weltweit erstes Land Corona-Impfstoff zu. Corestate Capital macht deutlich weniger Umsatz.

Umfrage

Haben Sie Verständnis für die Proteste gegen die Corona-Maßnahmen?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
BioNTech SE (spons. ADRs)A2PSR2
NEL ASAA0B733
Daimler AG710000
Apple Inc.865985
Deutsche Bank AG514000
NikolaA2P4A9
TUITUAG00
BayerBAY001
Ballard Power Inc.A0RENB
Lufthansa AG823212
Plug Power Inc.A1JA81
Wirecard AG747206
TeslaA1CX3T
Airbus SE (ex EADS)938914
Amazon906866