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12.02.2019 10:57
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Finanzcheck treibt Scout24-Umsatz und drückt Rendite

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München (Reuters) - Das von Investoren umworbene Online-Kleinanzeigenportal Scout24 punktet nach dem Kauf des Kreditvermittlers Finanzcheck mit Gewinn- und Umsatzzuwächsen.

Der Umsatz stieg 2018 um 12,5 Prozent auf 531,7 Millionen Euro und lag damit in der Mitte der prognostizierten Spanne. Ohne Finanzcheck wäre Scout24 um zehn Prozent gewachsen. Der Ebitda-Gewinn kletterte um 10,5 Prozent auf 257,3 Millionen Euro, wie der Betreiber von "Immobilienscout24.de" und "Autoscout24.de" am Dienstag in München mitteilte. Der Nettogewinn sprang um fast die Hälfte auf 165 Millionen Euro. "Das starke Wachstum in allen unseren drei Segmenten lässt uns mit großer Zuversicht auf das Jahr 2019 und darüber hinaus schauen", sagte der neue Vorstandschef Tobias Hartmann.

Dabei knabberten die Ausgaben für Berater bei der Übernahme von Finanzcheck, die Kosten für Investmentbanker, die die Offerten der Finanzinvestoren prüfen sollten, sowie Aktien-Boni für das Management mit zusammen 34,2 Millionen Euro am Ergebnis. Ohne diese Sonderkosten lag die Ebitda-Marge aus dem laufenden Geschäft bei 54,8 Prozent und damit am unteren Ende der avisierten Spanne. Ohne das niedrigmargigere Geschäft von Finanzcheck wäre die Umsatzrendite auf 56,5 (2017: 53,5) Prozent gestiegen. Finanzcheck gehört seit September zu Scout24. Durch die 285 Millionen Euro teure Übernahme stieg die Verschuldungsquote stark an: auf das 2,6-fache des operativen Gewinns.

Die Scout24-Aktie gab am Dienstag leicht auf 40,42 Euro nach. Der Vorstand hatte im Januar ein 4,7 Milliarden Euro schweres Übernahmeangebot der Finanzinvestoren Hellman & Friedman und Blackstone über 44 Euro je Aktie als zu niedrig zurückgewiesen. Weitere, höhere Angebote sind bisher nicht eingegangen. Der Berliner Online-Gebrauchtwagenhändler Auto1 war mit seinem Interesse an Autoscout24 nach Informationen von Reuters aus Finanzkreisen ebenfalls abgeblitzt.

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