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16.08.2019 21:19
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Fitch warnt vor Gefahr eines Staatsbankrotts Argentiniens

Die Wahlschlappe des argentinischen Präsidenten Macri hat das Vertrauen der US-Ratingagentur Fitch in das Land schwer erschüttert. Das Institut senkte die Einstufung der Kreditwürdigkeit des Landes am Freitag gleich um zwei Stufen auf "CCC". Damit sind nach Einschätzung von Fitch nur bei günstiger Entwicklung Zahlungsausfälle vermeidbar.

Der Ausgang der Wahl habe die politische Unsicherheit erhöht und die Finanzierungsbedingungen empfindlich eingeengt. Zudem dürfte sich das volkswirtschaftliche Umfeld verschlechtern, was die Wahrscheinlichkeit eines Staatsbankrotts oder einer wie auch immer gearteten Restrukturierung erhöhe.

Bei den landesweiten Vorwahlen am Sonntag in Argentinien hatte der linke Präsidentschaftskandidat Alberto Fernández dem liberalen Amtsinhaber Mauricio Macri eine empfindliche Niederlage zugefügt. Die verpflichtenden Vorwahlen gelten als wichtiger Stimmungstest für die Präsidentenwahl im Oktober.

Nach der Wahl waren die Aktienmärkte und der Peso eingebrochen. Viele Anleger fürchteten offenbar einen Wahlsieg von Fernández und dessen Vizekandidatin, Ex-Präsidentin Cristina Kirchner. Die ehemalige Staatschefin (2007 - 2015) steht für eine protektionistische Wirtschaftspolitik.

dpa-AFX

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