13.06.2018 19:02
Bewerten
(0)

Frankreichs Bahnreform auf der Zielgeraden: Abgeordnete stimmen zu

DRUCKEN

PARIS (dpa-AFX) - Die von heftigen Streiks begleitete Bahnreform in Frankreich ist so gut wie am Ziel. Die Nationalversammlung beschloss am Mittwoch den Kompromiss, den ein Vermittlungsausschusses mit dem Senat erzielt hatte. Nun müssen am Donnerstag auch die Senatoren noch grünes Licht geben. Die Zustimmung gilt als sicher. Der Umbau der Staatsbahn SNCF gilt als Bewährungsprobe für den Reformkurs von Präsident Emmanuel Macron und die Pariser Regierung.

Eisenbahner-Gewerkschaften hatten sich monatelang mit regelmäßigen Streiks gegen das Vorhaben gewehrt. Am Mittwoch fielen deshalb erneut ein Drittel der TGV-Hochgeschwindigkeitszüge und zahlreiche Regionalzüge aus. Es war der 30. Streiktag seit Anfang April.

Die Regierung will die hoch verschuldete SNCF sanieren und in eine staatliche Aktiengesellschaft umwandeln. Neue Mitarbeiter sollen künftig nicht mehr den beamtenähnlichen Eisenbahner-Status bekommen. Der Personenverkehr auf der Schiene soll zudem, wie auf EU-Ebene vereinbart, schrittweise für den Wettbewerb geöffnet werden.

Im Gegenzug hat die Regierung versprochen, einen großen Teil des Schuldenbergs der SNCF zu übernehmen. Der Staat soll dem Bahnunternehmen bis 2022 insgesamt 35 Milliarden Euro abnehmen. Die Netzsparte des staatseigenen Bahnunternehmens ist mit rund 47 Milliarden Euro verschuldet, die Mobilitätssparte hat knapp 8 Milliarden Euro Verbindlichkeiten in den Büchern./sku/DP/edh

Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Top-Wachstumsaktien!

Wo bieten sich Anlegern weltweit die besten Wachstumschancen? Wir stellen Ihnen im neuen Anlegermagazin vier Titel mit viel Potenzial vor.
Kostenfrei registrieren und lesen!

Heute im Fokus

DAX geht grün ins Wochenende -- Dow im Plus -- Großbanken bestehen ersten Teil des Fed-Stresstests -- EU-Zölle auf US-Produkte treten in Kraft -- Commerzbank, Auto-Aktien im Fokus

S&P bestätigt Hannover Rück mit AA-. Das letzte Paket steht: Griechenland-Rettung vor dem Abschluss. YouTube erlaubt Abo-Gebühren und Verkauf von Fanartikeln. BMW ruft Dieselautos mit falscher Software in die Werkstatt. Verbraucher müssen durch Strafzölle mit Preiserhöhungen rechnen. OPEC dreht Ölhahn etwas weiter auf.

Umfrage

Sind sie mit der bisherigen Arbeit der Großen Koalition in Berlin zufrieden

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
TeslaA1CX3T
Apple Inc.865985
Netflix Inc.552484
Facebook Inc.A1JWVX
Alphabet A (ex Google)A14Y6F
TwitterA1W6XZ
Intel Corp.855681
GoProA1XE7G
Daimler AG710000
Deutsche Bank AG514000
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
Amazon906866
Siemens Healthineers AGSHL100
Deutsche Telekom AG555750
Allianz840400