Friedrich Vorwerk: Wenn Insider kaufen

06.05.26 17:51 Uhr

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Die Aktie von Friedrich Vorwerk hat zuletzt wieder an Boden gewonnen. Ob die in der kommenden Woche anstehenden Quartalszahlen jedoch weiteren Schub liefern, ist offen.

Vorwerk-CEO Torben Kleinfeldt kann den Wert der Aktie des Anbieters von Energie-Infrastrukturlösungen offensichtlich gut einschätzen: Im April investierte der Vorstandschef rund 1 Mio. Euro in sein Unternehmen und zahlte für den überwiegenden Teil der Papiere 68,20 Euro je Aktie. Sein Vorstandskollege Tim Hameister erwischte sogar noch einen günstigeren Kurs, allerdings bei geringerem Volumen.

Verhaltene Erwartungen

Aktuell kostet eine Vorwerk-Aktie mehr als 80 Euro. Ob nun aber aus den Eigengeschäften der Vorstände auf das Quartalsergebnis von Friedrich Vorwerk geschlossen werden kann, erfahren Anleger wohl erst am 12. Mai. Mit Vorlage des Ausblicks für das Gesamtjahr 2026 hatte das Unternehmen bereits im März ein wenig auf die Euphorie-Bremse gedrückt.

Breitgefasste Ergebnisspanne

Dabei sollte Energie-Infrastruktur eigentlich das bestimmende Thema in Deutschland sein. Die Ziele für 2026 lesen sich jedoch eher zurückhaltend. Der Umsatz soll auf 730 bis 780 Mio. Euro steigen und das EBITDA 160 bis 180 Mio. Euro betragen. Das entspricht einer Wachstumsrange beim Umsatz von weniger als 4 bis rund 11 Prozent. Beim EBITDA bedeutet die Zielspanne am unteren Ende ein Minus von 2 Prozent. An der oberen Marke wäre es jedoch ein Plus von 10 Prozent.

Fazit

Vor dem Hintergrund der geopolitischen Unsicherheiten ist die Zurückhaltung nachvollziehbar. Ein weiteres Argument ist, dass der starke Umsatz- und Ertragsanstieg des Vorjahres zunächst einmal verarbeitet werden muss. Überdies bedeuten die Zielspannen nicht, dass die Range nur am unteren Ende getroffen werden kann. Technisch hat das Papier, wie hier an dieser Stelle prognostiziert, bei 64/66 Euro die Wende eingeleitet. Im Bereich um 82/83 Euro zeigt sich nun ein Widerstand. Je nachdem, wie die Zahlen ausfallen, könnte es noch einmal einen Rücksetzer in den Bereich um 75 Euro geben. Dreht das Papier dort, wäre der dritte trendbestätigende Umkehrpunkt in der kurzfristigen Aufwärtsbewegung seit Anfang April geschafft.

Auf einem intakten Wachstumskurs, vor allem beim Gewinn, befindet sich seit mehreren Jahren die Masterflex SE. Nachdem das Unternehmen nun über einen guten Start in das neue Jahr berichten konnte und auch die Wachstumsprognose für das laufende Jahr bestätigt hat, könnte es auch für die Aktie weiter aufwärts gehen: zum Artikel

Mit steigenden Erträgen ist für 2026 ebenfalls bei Matador Secondary Private Equity zu rechnen, nachdem sich die Währungseffekte, die noch 2025 die gute operative Entwicklung überdeckt haben, im laufenden Jahr nicht zu wiederholen scheinen: zum Artikel

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Erstellung am 06.05.26 um 16:29 Uhr.

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