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15.05.2019 05:20
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Gerangel um EU-Spitzenposten: Weber kritisiert Macron

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BRÜSSEL (dpa-AFX) - Im Streit über die Besetzung von EU-Spitzenposten hat der CSU-Politiker Manfred Weber Kritik an Frankreichs Präsident Emmanuel Macron geübt. "Warum sagt Emmanuel Macron nicht offen, wen er unterstützt?", fragte der Spitzenkandidat der Europäischen Volkspartei (EVP) in einem Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Mittwoch).

Weber will nach der Europawahl in zehn Tagen mit der EVP stärkste Kraft im neuen Europaparlament werden und auf dieser Grundlage Anspruch auf den Posten des EU-Kommissionspräsidenten erheben. Macron und weitere Staats- und Regierungschefs sind jedoch gegen das Prinzip, dass nur Spitzenkandidaten großer Parteien für das Amt in Frage kommen. Sie behalten sich die Nominierung selbst vor.

"Das ist doch nicht transparent", kritisierte Weber. "Wichtige Personalien dürfen nicht mehr von Mauschelrunden entschieden werden." Er verstehe die Kritik am System der Spitzenkandidaten nicht. "Was soll falsch daran sein, den Menschen vor der Wahl zu sagen, wer anschließend Kommissionspräsident werden soll?"

Macrons Partei plant mit anderen liberalen Parteien eine große gemeinsame Fraktion im neuen Parlament. Wenn diese sich quer stellen sollte, schwinden Webers Chancen auf den Posten des Kommissionschefs.

Weber gab sich gelassen. "Im Moment sieht es ja nicht danach aus, als würde den Liberalen der große Wurf gelingen", sagte er. Bisher seien die Liberalen ein verlässlicher Partner der EVP gewesen, und er wolle auch künftig mit ihnen zusammenarbeiten./vsr/DP/zb

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