finanzen.net
04.12.2019 15:55
Bewerten
(0)

GESAMT-ROUNDUP: Starker Absatz in Deutschland hilft Autobauern nicht aus Krise

BERLIN/FRANKFURT (dpa-AFX) - Trotz glänzender Geschäfte auf dem Heimatmarkt sehen sich die deutschen Autobauer in einer schwierigen Lage. Grund sind die Absatzeinbrüche auf den großen Märkten China und den USA. Weltweit würden in diesem Jahr rund 80,1 Millionen Autos verkauft und damit fünf Prozent weniger als 2018, sagte Bernhard Mattes, der scheidende Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA), am Mittwoch in Berlin.

Nächstes Jahr drohe ein weiteres Minus auf dann noch 78,9 Millionen Stück. "Der Weg wird also steil, steinig, beschwerlich." Schon jetzt seien die Werke weniger ausgelastet, es würden weniger befristete Arbeitsverträge verlängert und Kurzarbeit eingesetzt. Die Zahl der Mitarbeiter in den Stammbelegschaften werde in diesem Jahr leicht sinken, im nächsten stärker. Die weltweite Pkw-Produktion der deutschen Konzernmarken werde sich 2019 und 2020 "um die 16-Millionen-Marke bewegen" (2018: 16,3 Mio.). Das ist gut jedes fünfte Auto, das weltweit gebaut wird.

Laut einer Bilanz-Studie des Beratungsunternehmens Ernst & Young fahren die Autokonzerne ihren Gewinnen aus dem Vorjahr hinterher. Die operativen Ergebnisse liegen nach neun Monaten im Schnitt 11,5 Prozent unter den Vorjahreswerten. "Der Trend zu größeren und teureren Autos federt derzeit noch die Auswirkungen sinkender Stückzahlen ab und sorgt für steigende Gewinne", resümiert EY-Experte Peter Fuß. "Mittelfristig stellt diese Entwicklung aber ein Problem dar - es wird immer schwerer, die strengen CO2-Vorgaben einzuhalten."

In Deutschland warten die Hersteller dringend auf die konkrete Umsetzung des erhöhten Umweltbonus für Elektroautos. Die entsprechende Verordnung müsse in den nächsten Tagen erscheinen, um die aktuelle Kaufzurückhaltung der Konsumenten zu beenden. "Alle warten auf die Durchführungsbestimmungen", sagte der Deutschland-Chef von Renault, Uwe Hochgeschurtz. Für das kommende Jahr erwartet der Importeursverband VDIK in einem leicht abnehmenden deutschen Markt einen um 60 Prozent auf 160 000 Autos steigenden Absatz von Elektroautos, die dann gut vier Prozent Anteil erreichen würden.

Die Bundesregierung plant im Zuge ihres Klimapakets, die Kaufprämie bis zum Jahr 2025 zu verlängern. Sie gilt für Pkw mit Elektro-, Hybrid- und Wasserstoff-Antrieb. Die Prämie soll für Autos mit einem Listenpreis von unter 40 000 Euro auf bis zu 6000 Euro steigen. Derzeit gibt es 4000 Euro für rein elektrische Fahrzeuge. Die Mittel kommen jeweils zur Hälfte vom Bund und den Herstellern.

Die E-Autos sollen helfen, die strengen EU-Vorgaben zum CO2-Ausstoß von durchschnittlich 95 Gramm pro Kilometer zu erreichen. Laut Kraftfahrtbundesamt ist der Ausstoß der derzeit zugelassenen Fahrzeuge mit 155,5 Gramm davon weit entfernt.

Auf dem deutschen Markt lief es zuletzt rund für nahezu alle Anbieter. Die beiden Herstellerverbände erwarten für das fast abgeschlossene Jahr übereinstimmend eine Steigerung um 4 Prozent auf 3,57 Millionen Neuzulassungen. Mit Ausnahme des von Abwrackprämien geprägten Jahres 2009 sei das der beste Absatz seit 20 Jahren, erklärte der VDIK-Präsident Reinhard Zirpel. "Am deutschen Wesen werden wir nicht allein genesen", warnte hingegen Mattes. Auch in der EU werde wie in China und USA im kommenden Jahr der Absatz sinken.

Pläne der EU-Kommission für mehr Klimaschutz lehnt der VDA deshalb ab. Die Unternehmen brauchten Planungssicherheit. "Was sie nicht brauchen, ist ein erneutes Draufsatteln, Stichwort "European Geeen Deal"."/ceb/DP/men

Nachrichten zu Daimler AG

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Daimler AG

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
06.12.2019Daimler SellGoldman Sachs Group Inc.
29.11.2019Daimler OutperformRBC Capital Markets
29.11.2019Daimler market-performBernstein Research
22.11.2019Daimler OutperformRBC Capital Markets
19.11.2019Daimler Equal weightBarclays Capital
29.11.2019Daimler OutperformRBC Capital Markets
22.11.2019Daimler OutperformRBC Capital Markets
18.11.2019Daimler buyKepler Cheuvreux
15.11.2019Daimler overweightJP Morgan Chase & Co.
14.11.2019Daimler overweightJP Morgan Chase & Co.
29.11.2019Daimler market-performBernstein Research
19.11.2019Daimler Equal weightBarclays Capital
15.11.2019Daimler HaltenIndependent Research GmbH
15.11.2019Daimler NeutralUBS AG
15.11.2019Daimler HoldWarburg Research
06.12.2019Daimler SellGoldman Sachs Group Inc.
15.11.2019Daimler VerkaufenDZ BANK
15.11.2019Daimler SellGoldman Sachs Group Inc.
11.11.2019Daimler SellGoldman Sachs Group Inc.
06.11.2019Daimler ReduceHSBC

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Daimler AG nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"

Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"

Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Heute im Fokus

DAX geht höher ins Wochenende -- US-Börsen im Plus -- OPEC+ einigt sich auf weitere Förderkürzung -- OSRAM-Übernahme: ams erreicht Mindestannahmeschwelle -- Commerzbank, Aramco, Swiss Re im Fokus

Fondsskandal könnte für Goldman Sachs glimpflich ausgehen. USA: Arbeitslosenquote sinkt überraschend. thyssenkrupp macht Elevator-Belegschaft vor Verkauf Zugeständnisse. BMW verkauft im November dank China und USA mehr Premiumautos. Uber: Fast 6.000 sexuelle Übergriffe während Fahrten in den USA.

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Diese Aktien hat Warren Buffett im Depot
Die Änderungen unter den Top-Positionen
Hohe Ausgaben
Die beliebtesten Weihnachtsgeschenke 2019
Das Schwarzbuch 2019
Wo 2019 sinnlos Steuern verbrannt wurden
Die wertvollsten Marken der Welt 2019
Diese Unternehmen sind vorne mit dabei
Die beliebtesten Arbeitgeber in Deutschland
Hier arbeiten die Deutschen am liebsten
mehr Top Rankings

Umfrage

Was wünschen Sie sich von der Großen Koalition?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Microsoft Corp.870747
Deutsche Bank AG514000
Wirecard AG747206
Daimler AG710000
Apple Inc.865985
Scout24 AGA12DM8
Amazon906866
Allianz840400
TeslaA1CX3T
OSRAM AGLED400
NEL ASAA0B733
BMW AG519000
Infineon AG623100
BayerBAY001
BASFBASF11