17.09.2021 15:40

Geschöntes Länder-Ranking bringt IWF-Chefin Georgieva unter Druck

Folgen
Werbung

WASHINGTON (dpa-AFX) - Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Kristalina Georgieva, muss sich wegen angeblicher Einflussnahme zugunsten Chinas bei einem wichtigen Länderbericht rechtfertigen. Konkret geht es um Unregelmäßigkeiten im "Doing Business"-Ranking der Weltbank, wo Georgieva vor ihrer Zeit beim IWF als Generaldirektorin tätig war. Eine am Donnerstag (Ortszeit) in Washington veröffentlichte Untersuchung der Weltbank ergab, dass die frühere Führung um Georgieva für die Rangliste zuständige Forscher unter Druck gesetzt habe, um Vorteile für China zu erreichen.

Georgieva wies die Vorwürfe in einer kurzen Stellungnahme zurück und erklärte, mit den Ergebnissen und Schlussfolgerungen der Untersuchung nicht einverstanden zu sein. Die Weltbank hatte die im Zentrum des Konflikts stehende "Doing Business"-Liste für 2018 nachträglich korrigiert und China dabei um sieben Plätze auf Rang 85 herabgestuft. Die Weltbank teilte nun mit, das Geschäftsklima-Ranking abzuschaffen. Unstimmigkeiten gab es beim Bericht für 2020 auch bei den Daten von Saudi-Arabien, Aserbaidschan und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Das hatte die Weltbank selbst bereits im Dezember eingeräumt.

/hbr/DP/nas

Um 11 Uhr geht's los!

Im B2B-Seminar heute um 11 Uhr zeigen Ihnen die Investment-Experten Victoria Arnold und Dr. Manuel Bermes den neuen Anlagestandard in Krisenzeiten für mehr Rendite und Stabilität Ihres ETF-Portfolios.
Jetzt noch kostenlos anmelden!
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub
Werbung

Heute im Fokus

DAX leicht im Plus -- Asiens Börsen uneinheitlich -- Finanzinvestoren wollen zooplus gemeinsam übernehmen -- Verdi-Chef Werneke soll in Aufsichtsrat der Deutschen Bank einziehen -- HSBC im Fokus

ATOSS Software wächst weiter. Novartis scheitert in Studie mit Krebsmittel. Neuer Anlauf für Online-Erörterung von Kritik an Tesla-Fabrik. Facebook legt Quartalszahlen vor - kommt auch neuer Name?. Nach Interesse von UniCredit: Gespräche über Verkauf von Monte dei Paschi wohl vor. Zinsmanipulationen der Deutschen Bank: US-Aufsicht zahlt Whistleblower 200 Millionen Dollar. Fitch erhöht Ausblick für MTU auf stabil.

Umfrage

Wo steht der DAX zum Jahresende?

finanzen.net zero
finanzen.net zero

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln