GESCO: Jetzt werden die Karten neu gemischt
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Die Sorge vor einer neuerlichen Konjunkturabschwächung wegen des Irankriegs hat die Aktie von GESCO zuletzt auf das Mehrjahrestief von Anfang 2025 zurückgeworfen. Mit der Chance auf Frieden ändert sich die Sachlage nun wieder deutlich.
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Die Töchter der Beteiligungsgesellschaft GESCO zählen zum industriellen Mittelstand in Deutschland und haben dementsprechend in den letzten Jahren erheblich unter der hiesigen Konjunkturflaute gelitten. Bis zum Februar hatten die Frühindikatoren dann allerdings eine mögliche Belebung der Gesamtwirtschaft signalisiert, was zu einer Kurserholung der GESCO-Aktie geführt hat – dann kam der Irankrieg.
Nur eine Delle?
Mit dem Ausbruch des Kriegs und dem damit einhergehenden drastischen Anstieg der Öl- und Gaspreise haben sich die Konjunkturaussichten direkt wieder rapide eingetrübt, ablesbar aus deinem deutlichen Rückgang des ZEW- und des IFO-Index. Nach einem Schlingerkurs von Trump scheint mit dem Waffenstillstand jetzt allerdings ein Friedensabkommen möglich. Das eröffnet die Möglichkeit, dass die deutsche Konjunktur nur eine Delle durch den Krieg hinnehmen muss und im Jahresverlauf doch noch eine Erholung schafft.
Konjunktursensible Werte interessant
Das Szenario ist naturgemäß noch wackelig und würde mit einem erneuten Aufflammen der Kämpfe auch sofort deutlich unwahrscheinlicher. Allerdings kann man auch annehmen, dass Trump wenig Lust hat, das Abenteuer fortzusetzen. Insofern ist ein Investment in konjunktursensible Werte wie GESCO jetzt eine interessante Spekulation.
Aktie sehr günstig
Das Unternehmen arbeitet ohnehin mit dem Programm „GESCO Business System“ an einer umfassenden Optimierung der Abläufe, was für das laufende Jahr isoliert betrachtet positive Impulse für die Zahlen bringen sollte. Kommt nun doch noch ein moderater Konjunkturaufschwung dazu, könnte sich der Gewinn der Gruppe, der im letzten Jahr bereits auf Basis noch vorläufiger Berechnungen von 4,4 auf 9,9 Mio. Euro zugelegt hat – damit allerdings die ursprüngliche Zielspanne von 13 bis 17 Mio. Euro verfehlte – weiter erholen, und das deutlich. Angesichts des Kursrückgangs auf das Mehrjahrestief und einer inzwischen wieder günstigen Bewertung mit einem Konsens-KGV26 von lediglich 9,1 (Stand 8.4. zum Kurs von 13,95 Euro) schafft das ein attraktives Szenario für die nächste dynamische Kurserholung – sofern der Irankrieg nicht wieder aufflammt.
Eine interessante Konstallation gibt es derzeit bei einigen Broker-Aktien. Sie gehören nämlich eigentlich zu den Gewinnern der Krise am Golf und der dadurch ausgelösten Marktturbulenzen, da sie von der erhöhten Volatilität profitieren. Doch noch hat die Börse das nicht gewürdigt, was sich aber spätestens dann ändern könnte, wenn sie ihre Q1-Zahlen melden: zum Artikel
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Erstellung am 08.04.26 um 7:47 Uhr.
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