28.11.2022 11:52

Commerzbank-Aktie tiefer: Fünfte Streikwelle bei der Commerzbank-Tochter ComTS hat begonnen

Gewerkschaft Verdi: Commerzbank-Aktie tiefer: Fünfte Streikwelle bei der Commerzbank-Tochter ComTS hat begonnen | Nachricht | finanzen.net
Gewerkschaft Verdi
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Zum fünften mal innerhalb weniger Monate ruft die Gewerkschaft Verdi zum Streik bei der Commerzbank-Tochter ComTS auf.
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Ab Montag bis Freitag solle die Arbeit bei der Service-Gesellschaft der Bank niedergelegt werden, heißt es in einem internem Aufruf von Verdi, der Reuters am Montag vorliegt. Einen Fortschritt gab es bereits im Konflikt zwischen der Gewerkschaft und der Bank: Die zum Jahresende scheidende Arbeitsdirektorin Sabine Schmittroth und ihre Nachfolgerin, Sabine Mlnarsky, boten ein Sondierungsgespräch mit den Streikenden an. Dieses Gespräch soll Mitte Februar stattfinden. Eine Zusage für eine Tarifverhandlung sei dies jedoch nicht, sagt die Gewerkschaft. "Wir bedauern die aktuellen Entwicklungen und sind jederzeit an einer Deeskalation der Situation interessiert", erklärte eine Sprecherin der Commerzbank.

Gestreikt werden soll an allen Standorten der ComTS in Duisburg, Hamm, Erfurt, Halle und Magdeburg an allen Arbeitstagen in der laufenden Woche. Die Commerzbank-Tochter verantwortet die Bereiche Compliance, Kreditbearbeitung und die internen Postläufe der Bank. Die ComTS-Geschäftsführung soll laut dem internen Rundschreiben Streikbrechern eine Prämie von zwei Urlaubstagen versprochen haben. Die Commerzbank wollte dies nicht kommentieren.

Verdi fordert für rund 1.700 Beschäftigten der ComTS unter anderem die Erhöhung des Mindeststundenlohns auf 14 Euro, die Abschaffung von Abruf-Arbeitsverträgen sowie ein Energiegeld in Höhe von zweimal 1.500 Euro für das laufende und das kommende Jahr. Einer Forderung ist die Bank schon teilweise nachgekommen: Anfang November vereinbarten beide Seiten eine Inflationsprämie von 2.000 Euro für alle Beschäftigten der ComTS.

Via XETRA notieren die Papiere der Commerzbank zeitweise 0,57 Prozent tiefer bei 7,98 Euro.

Frankfurt (Reuters)

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