finanzen.net
15.08.2019 15:09
Bewerten
(0)

Giffey schließt wegen Plagiatsaffäre SPD-Vorsitz aus

BERLIN (Dow Jones)--Die wegen der Plagiatsaffäre angeschlagene Bundesfamilienministerin Franziska Giffey hat eine Kandidatur für den SPD-Parteivorsitz ausgeschlossen. Dies erklärte die SPD-Politikerin in einem Brief an die kommissarische Vorsitzende Malu Dreyer. Einen entsprechenden Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung bestätigte eine Sprecherin des Parteivorstands gegenüber Dow Jones Newswires.

Giffey habe "sich diese Entscheidung nicht leicht gemacht, weil sie eine Sozialdemokratin durch und durch ist", sagte Dreyer dazu. Giffey habe zudem erklärt, dass sie nicht zulassen wolle, dass das anhängige Verfahren zur Überprüfung ihrer Doktorarbeit den Prozess der personellen Neuaufstellung der SPD überschatte. "Ich schätze Franziska Giffey sehr", so Dreyer. "Ihre Geradlinigkeit zeigt sich auch in diesem Schritt."

Die Freie Universität Berlin prüft Giffeys Doktorarbeit derzeit wegen eines Plagiatsverdachts. Die Plattform VroniPlag hatte "zahlreiche wörtliche und sinngemäße Textübernahmen, die nicht als solche kenntlich gemacht sind", moniert. Die Experten äußerten "die Vermutung wissenschaftlichen Fehlverhaltens". Giffey hatte von 2005 bis 2009 am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft promoviert.

Kontakt zur Autorin: petra.sorge@wsj.com

DJG/pso/jhe

(END) Dow Jones Newswires

August 15, 2019 09:09 ET (13:09 GMT)

Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Heute im Fokus

DAX geht mit Abgaben ins Wochenende -- US-Börsen stürzen ab -- Salesforce überraschend optimistisch -- thyssenkrupp will wohl KlöCo übernehmen -- Wirecard, Lufthansa im Fokus

HP bekommt neuen Chef. VW will sich womöglich an chinesischen Zulieferern beteiligen. Google ändert Android-Namensgebung. Commerzbank prüft wohl weiteren Abbau von bis zu 2500 Stellen. Continental will angeblich neun Werke schließen. Daimler hält an Kooperation mit Renault fest.

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Das hat sich geändert
Diese Aktien hat George Soros im Depot
Die 12 toten Topverdiener 2019
Diese Legenden sind die bestbezahlten Toten der Welt
Big-Mac-Index
In welchen Ländern kostet der Big Mac wie viel?
Das verdienen Aufsichtsratschefs in DAX-Konzernen
Deutlich unter Vorstandsgehältern
Die Länder mit den größten Goldreserven 2019
Wer lagert das meiste Gold?
mehr Top Rankings

Umfrage

Die Marktturbulenzen nehmen zu. Investieren Sie nun vermehrt in "sichere Häfen"?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Braas Monier Building Group S.A.BMSA01
MTU Aero Engines AG Em 2017A2G83P
Deutsche Bank AG514000
Microsoft Corp.870747
Daimler AG710000
Scout24 AGA12DM8
Apple Inc.865985
Amazon906866
Wirecard AG747206
Allianz840400
TeslaA1CX3T
BMW AG519000
CommerzbankCBK100
BASFBASF11
E.ON SEENAG99