24.06.2022 15:16
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Gold - Krisenprofiteur par excellence

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Gold zeigt in der aktuellen Marktphase ausgezeichnete defensive Qualitäten. Neben der weiter eskalierenden Russland-Ukraine-Krise sorgt auch die rasant steigende Inflation in vielen westlichen Industriestaaten für ein verstärktes Interesse institutioneller Investoren an dem gelben Edelmetall. Auch aus technischer Sicht präsentiert sich Gold unserer Einschätzung nach in einer vielversprechenden Verfassung. Gelingt der Breakout aus der mehrmonatigen Trading-Range bei 1.875 USD je Feinunze, sollte Gold einen Angriff auf das Jahreshoch starten!

Die Lage: Russland-Ukraine-Konflikt rückt Gold in den Fokus!

Gold hat kaum etwas von seinem Nimbus als „sicherer Hafen“ in Krisenzeiten eingebüßt. Dies belegt die Price-Action des gelben Edelmetalls seit dem Ausbruch der Russland-Ukraine-Konflikts.

Nach dem Beginn der Kampfhandlungen im Russland-Ukraine-Konflikt Ende Februar dieses Jahres deutlich zulegen und markierte Anfang März neue Höchststände oberhalb der Marke von 2.000 USD/Feinunze. Da nach dem Ausbruch der Feindseligkeiten zwischen der Ukraine und Russland immer noch kein tragfähiger Kompromiss in Sicht ist, und die Spannungen zwischen Russland und der internationalen Staatengemeinschaft immer mehr zunehmen, dürfte Gold als „sicherer Hafen“ weiter gefragt bleiben.

 

 

Die Perspektive: Rekordinflation sorgt für Comeback bei Gold!

Für Support dürfte beim gelben Edelmetall der kräftige Anstieg bei den Verbraucherpreisen sorgen. Aufgrund seiner einzigartigen Beschaffenheit ist Gold nicht reproduzierbar, was dem Edelmetall bei steigenden Inflationsraten angesichts einer nur begrenzten Verfügbarkeit Wertbeständigkeit verschafft und daher als klassischer Inflationsschutz gilt. Rekordhohe Öl- und Rohstoffpreise heizen die Inflation kräftig an, was die jüngsten Daten zur Entwicklung der Verbraucherpreise eindrucksvoll belegen. So wurde in den USA für den Monat Mai mit +8,4% der höchste Anstieg bei den Verbraucherpreisen seit rund 40 Jahren ausgewiesen. Ähnlich gestaltet sich die Situation in der Eurozone, wobei hier für Mai mit +8,1% ebenfalls einen Rekordanstieg bei den Verbraucherpreisen ausgewiesen wurde. Da die Aktienmärkte zuletzt aufgrund der wachsenden Inflationsgefahren und Rezessions-Sorgen kräftig korrigiert haben, rückt Gold auch bei institutionellen Investoren wieder stärker in den Fokus. So verzeichneten Gold-besicherte ETF´s in den ersten fünf Monaten 2022 deutliche Mittelzuflüsse, wobei die Gesamtbestände der Gold-ETF´s Ende Mai laut einer Erhebung des World Gold Councils mit insgesamt 3.823 Tonnen um 8% gegenüber dem Vorjahreswert zugelegt hatte.

 

 

Trading-Taktik: Gold konnte sich zuletzt in einem insgesamt schwierigen Marktumfeld gut behaupten und konsolidiert seit Mitte Mai in einer Seitwärtsrange im Bereich oberhalb der Marke von 1.800 USD. Nachdem größere Intraday-Rücksetzer im Bereich des unteren Rands der Trading-Range zuletzt mit Käufen beantwortet wurden, bleibt das übergeordnete Chartbild bei Gold unserer Einschätzung nach weiterhin bullisch. Gelingt der Breakout aus der mehrmonatigen Seitwärtsrange oberhalb der Marke von 1.875 USD, bietet es sich an, prozyklisch auf der Long-Seite zu folgen.

Mit Hebelprodukten können Anleger überproportional an allen Kursentwicklungen des zugrunde liegenden Basiswertes partizipieren. Aufgrund der Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Kursbewegungen des Basiswerts. Da die Wertentwicklung des Basiswerts im Laufe der Zeit schwanken bzw. sich nicht entsprechend den Erwartungen des Anlegers entwickeln kann, besteht das Risiko, dass das eingesetzte Kapital nicht in allen Fällen in voller Höhe zurückgezahlt wird. Der Kapitalverlust kann ein erhebliches Ausmaß annehmen, sodass ein Totalverlust entstehen kann.

Auf den Basiswert Gold Contract stehen verschiedene Endlos-Turbos zur Verfügung. Ein Beispiel ist der Endlos-Turbo Long mit einem Basispreis von 1.409,3 USD sowie einer Knock-Out-Barriere von 1.409,3 USD. Das Produkt reagiert grundsätzlich in die gleiche Richtung zur Wertentwicklung des Basiswerts und eignet sich für Anleger, die auf steigende Kurse des Basiswerts setzen wollen. Der Endlos-Turbo Long auf den Gold Contract hat keine feste Laufzeit, kann aber während der Laufzeit verfallen, sofern ein Knock-Out-Ereignis eintritt. Ein Knock-Out-Ereignis tritt ein, wenn der Beobachtungspreis (jeder Kurs des Basiswerts an einem Beobachtungstag, wie er von der maßgeblichen Börse berechnet wird) mindestens einmal auf oder über der Knock-Out-Barriere liegt. Tritt ein solches Knock-Out-Ereignis ein, verfällt das Produkt ohne weiteres Tätigwerden des Anlegers wertlos, sodass es zu einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommt.

Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

 

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

 

Stand: 24.06.2022
Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

ENDLOS TURBO LONG 1.409,3 OPEN END: BASISWERT GOLD-FUTURE

DW13HL
// Quelle: DZ BANK: Geld 24.06. 14:14:21, Brief 24.06. 14:14:21
39,54 EUR 39,54 EUR -0,60% Basiswertkurs: 1.821,10 USD
Geld in EUR Brief in EUR Diff. Vortag in % Quelle: COMEX Globex , 04.02.
Basispreis 1.409,30 USD Abstand zum Basispreis in % 22,98%
Knock-Out-Barriere 1.409,30 USD Abstand zum Knock-Out in % 22,98%
Hebel 4,38x Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10

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Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals (Totalverlust) ist möglich. Sie sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit der DZ BANK ausgesetzt (Emittentenrisiko).

Die Informationen richten sich ausschließlich an Personen, die ihren Wohn-/Geschäftssitz in Deutschland haben.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr DZ BANK Sales Team

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wertpapiere@dzbank.de
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Telefax: + 49 69 7447 - 1685
Homepage: www.dzbank.de
E-Mail: mail@dzbank.de
Vertreten durch den Vorstand: Uwe Fröhlich (Co-Vorstandsvorsitzender), Dr. Cornelius Riese (Co-Vorstandsvorsitzender), Uwe Berghaus, Dr. Christian Brauckmann, Ulrike Brouzi, Wolfgang Köhler, Michael Speth, Thomas Ullrich
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www.bvr-institutssicherung.de
www.bvr.de/SE
Verantwortlich für den Inhalt: Florian Möller, DZ BANK AG, Frankfurt
© DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, 2022
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der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main


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