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07.12.2018 12:26
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Häuserpreise auf der Insel steigen wenige Monate vor Brexit kaum noch

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London (Reuters) - Mit dem näher rückenden Brexit kühlt der Häusermarkt auf der Insel merklich ab.

Die Preise legten von September bis November zum Vorjahreszeitraum nur noch um 0,3 Prozent zu, wie der Hypotheken-Finanzierer Halifax am Freitag mitteilte. So schwach war der Anstieg seit sechs Jahren nicht mehr. Von August bis Oktober hatte es noch einen Zuwachs von 1,5 Prozent gegeben. Experten gehen davon aus, dass nur die Wohnungsknappheit auf der Insel dafür sorgt, dass die Preise nicht ins Trudeln geraten. In der Finanzmetropole London sind sie einigen Studien zufolge bereits abgebröckelt.

Das Votum der Briten für einen EU-Austritt vom Juni 2016 sorgt für Unsicherheit in der Wirtschaft und bei den Verbrauchern. Dies ist auch am Häusermarkt spürbar, an dem die Preise vor dem Brexit-Referendum noch mit fast zweistelligen Werten zugelegt hatten.

Ökonom Howard Archer vom Prognose-Institut EY Item Club rechnet damit, dass die Häuserpreise auch landesweit sinken werden, sollte Großbritannien die EU in ungeordneter Weise verlassen. Die Notenbank hat für diesen sogenannten Chaos-Brexit vor gravierenden Folgen für die Wirtschaft gewarnt, die noch stärkere Schäden anrichten könnten als die Finanzkrise vor zehn Jahren. Die Bank of England (BoE) geht allerdings davon aus, dass der Ende März 2019 anstehende Ausstieg aus der EU reibungslos verläuft. Sie hat die Zinsen seit November 2017 bereits zwei Mal angehoben. Laut einer Studie im Auftrag der BoE gehen 53 Prozent der Anfang November befragten Briten davon aus, dass binnen zwölf Monaten ein weiterer Schritt nach oben folgt. Im August hatten noch 58 Prozent der Umfrageteilnehmer damit gerechnet.

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