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11.01.2019 12:10
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US-Ökonom warnt vor Berichtssaison: Apple ist nur die Spitze des Eisbergs

Handelskrieg im Fokus: US-Ökonom warnt vor Berichtssaison: Apple ist nur die Spitze des Eisbergs | Nachricht | finanzen.net
Handelskrieg im Fokus
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Die Umsatzwarnung von Apple kam für viele Marktteilnehmer unerwartet. Doch die anstehende Berichtssaison könnte noch eine Reihe weiterer unangenehmer Überraschungen für Anleger bereithalten, glaubt ein Experte.
Seit Monaten hält der Handelskrieg zwischen den Vereinigten Staaten und China die Finanzmärkte in Atem. Während US-Präsident Donald Trump China mit Strafzöllen überzieht und die Asiaten ihrerseits Zölle gegen die USA verhängen, werden Anleger zunehmend unruhig. Denn die Auswirkungen des Handelsstreits haben zwischenzeitlich die Wirtschaft erreicht - und schlagen massiv auf die Geschäftsentwicklung großer Unternehmen durch.

Auswirkungen des Handelskrieges werden unterschätzt

Stephen Roach, der als Dozent an der renommierten Yale School of Management tätig ist, gilt als ausgewiesener China-Experte. Gegenüber CBNC warnte der US-Ökonom nun bei der anstehenden US-Berichtssaison vor einem möglichen Dominoeffekt: Die Umsatzwarnung des Techgiganten Apple könnte nur die Spitze des Eisberges gewesen sein.

"Apple ist wahrscheinlich der Kanarienvogel in der Kohlengrube", so Roach in dieser Woche bei CNBCs "Trading Nation". Er zeigte sich überzeugt, dass das enttäuschende China-Geschäft, das den iPhone-Konzern dazu veranlasst hat, seine Erlösentwicklung deutlich weniger optimistisch zu sehen, auch bei anderen Unternehmen bald deutliche Spuren hinterlassen wird. "Es wird wahrscheinlich noch mehr kommen", warnte der Asien-Experte.

Tatsächlich hält der Yale-Dozent den Handelskrieg für die größte Bedrohung für die US-Wirtschaft und die US-Märkte. "Zu denken, dass das, was die Chinesen beeinflusst, überhaupt keinen Einfluss auf eine ansonsten widerstandsfähige US-Wirtschaft hat, ist lächerlich", warnte Roach vor zu viel Überheblichkeit. Immerhin sei dies eine wechselseitige Beziehung und auch die USA sei stark von China abhängig. "Das ist unser drittgrößter und am schnellsten wachsender Exportmarkt in den vergangenen zehn Jahren".

Wenig Hoffnung auf Ausgang der Verhandlungen

Auch wenn Vertreter der USA und China in dieser Woche in Sachen Handelsstreit wieder Gespräche führten: Eine wirkliche Lösung erwartet Roach zeitnah nicht. Es werde wohl Fortschritte in Sachen Landwirtschaft und Energie geben, wesentliche Entwicklungen, die ein Ende des Handelskrieges einleiten, werde es seiner Ansicht nach aber nicht geben. Insbesondere bei den heiklen Themen wie Technologietransfer, Schutz geistigen Eigentums und Cyberhacking erwartet der Asien-Experte maximal ein Lippenbekenntnis, mit dem Bereitschaft für weitere Gespräche signalisiert werde.

Vor dem 2. März werde es nicht zu einer endgültigen Einigung kommen, glaubt der Ökonom. Dann läuft der vorläufige Waffenstillstand aus und es drohen neue Strafzölle von Seiten der US-Regierung, was möglicherweise auf die Märkte drastische Auswirkungen haben könnte.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: crystal51 / Shutterstock.com, conrado / Shutterstock.com

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