Heidelberger Druckmaschinen: Enorme Bewertungschancen
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Bei der Aktie von Heidelberger Druckmaschinen ist es zuletzt wild auf und ab gegangen. Das zeigt sowohl das Potenzial des Defence-Geschäfts als auch das aktuelle Problem.
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Das Joint-Venture ONBERG Autonomous Systems ist Mitte April in Brandenburg am Heidelberg-Standort gestartet. Durch die so institutionalisierte Zusammenarbeit mit dem amerikanisch-israelischen Unternehmen Ondas Autonomous Systems sichert sich Heidelberger Druckmaschinen den Zugriff auf fertig entwickelte Systeme für die autonome Drohnenabwehr, deren Produktion nun industrialisiert und deren Vertrieb in Europa aufgebaut wird.
Kurssprung…
Damit schafft sich Heidelberger Druckmaschinen ein neues Standbein in einem der attraktivsten Wachstumsmärkte im Defence-Geschäft. An der Börse wurde die jüngste Meldung kurzzeitig mit einem wilden Kursanstieg honoriert, der die Aktie zeitweise auf mehr als 2 Euro getrieben hat und damit auf das höchste Niveau seit der scharfen Korrektur im Februar.
…und neuerlicher Absturz
Kurz darauf wurden die Anleger aber wieder von der Realität eingeholt, denn das Unternehmen musste die Margenprognose für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025/26 nach unten korrigieren. Nachdem ursprünglich mal eine Verbesserung der EBITDA-Marge auf 8 Prozent angestrebt worden war und dann zumindest noch der Vorjahreswert (7,1 Prozent) erreicht werden sollte, werden es nun nach vorläufigen Berechnungen wohl nur 6,6 Prozent. Das Unternehmen kämpft mit multiplen Belastungsfaktoren, zu denen insbesondere Investitionszurückhaltung, ungünstige Wechselkursentwicklungen und auch vorgezogene Ausgaben für das neue Defence-Geschäft zählen.
Marge und Auftragseingang im Fokus
Die Aktie hat daraufhin wieder stark korrigiert auf das Kurslevel, auf dem sie sich vor der jüngsten Defence-Rally eingependelt hatte. Die Chance auf nachhaltige Kursgewinne über dieses Niveau hinaus sind auch gering, solange Heidelberger Druckmaschinen keine substanziellen Fortschritte beim Auftragseingang und der Marge zeigen kann.
Neubewertung möglich
Zugleich hat die Aktie wieder die enormen Bewertungschancen gezeigt, die bestehen, wenn das Unternehmen als Titel mit Defence-Potenzial gesehen wird. Bis auf weiteres dürfte die Aktie ein Trading-Wert bleiben – mit Chancen auf zwischenzeitliche Kursgewinne bei guten Nachrichten zur Entwicklung des Hoffnungsträgers. Wenn sich die Fortschritte hier auch in den Zahlen zeigen, dürfte die Aktie nachhaltig neu bewertet werden.
Weniger volatil, dafür aber in Summe abwärtsgerichtet, war in den letzten Wochen die Kursentwicklung der Matador-Aktie. Dabei konnte das Unternehmen zuletzt mit einer überzeugenden Cash-Bilanz aufwarten, was auf die Reife des Portfolios hinweist. Auch für die nächsten Quartale sind hohe Rückflüsse aus Investments zu erwarten – damit weist die zentrale Zielgröße des Geschäftsmodells eine positve Tendenz auf, was für die Aktie neuen Bewertungsspielraum schafft: zum Artikel
Als Kaufgelegenheit könnte sich im Nachhinein auch das aktuelle Niveau bei LAIQON herausstellen. Denn das Unternehmen hat in den letzten Jahren erhebliche Vorleistungen zur Vorbereitung eines starken Wachstums erbracht und schickt sich nun an, die Früchte dieser Arbeit einzufahren. Doch die Börse zeigt sich noch zurückhaltend: zum Artikel
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Erstellung am 22.04.26 um 7:17 Uhr.
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