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aktualisiert: 02.12.2019 22:03
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DAX schließt unter 13.000-Punkte-Marke -- US-Börsen im Minus -- Trump droht Brasilien und Argentinien mit neuen Zöllen -- Qatar: Abfuhr von Lufthansa -- RWE, RIB, adidas, PUMA, BMW, UniCredit im Fokus

Varta-Aktie und Eckert & Ziegler-Aktie in immer neuen Höhen. LANXESS kauft brasilianischen Biozidhersteller. ams verfügt über gut 27 Prozent der OSRAM-Aktien. ProSieben-Chef kündigt Gespräch mit neuem Großaktionär Mediaset an. Merck kann auf weitere Zulassung für Krebs-Blockbuster hoffen.

Marktentwicklung


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Am deutschen Aktienmarkt ging es zum Wochenstart deutlich abwärts.

Der DAX eröffnete noch mit einem Aufschlag und konnte zunächst noch weiter steigen. Allerdings gab er am Mittag seine Gewinne komplett ab und rutschte im Verlauf immer tiefer in die Verlustzone, so dass er auch die psychologisch wichtige Marke von 13.000 Punkten nach unten durchbrach und 2,05 Prozent tiefer bei 12.964,68 Zählern schloss. Auch der TecDAX zeigte sich am Vormittag noch fester, rutschte dann aber ebenfalls deutlich ins Minus ab und verlor letztlich 2,43 Prozent auf 2.992,02 Indexeinheiten.

Am Vormittag stützten noch positive Konjunkturdaten aus dem Reich der Mitte die Kurse. Nachdem jedoch US-Präsident Donald Trump auf Twitter verkündete, Importzölle auf Stahl und Aluminium aus Brasilien und Argentinien wieder einführen zu wollen, schmolzen die Kursgewinne dahin. Zusätzlich stocken die Verhandlungen zwischen China und den USA - ein Phase-1-Abkommen bleibt somit vorerst aus.

Unternehmensseitig zog die Lufthansa Aufmerksamkeit auf sich. Der Chef von Qatar Airways bekundigte Interesse daran, in Lufthansa zu investieren, der DAX-Konzern erteilte Qatar allerdings eine Abfuhr.

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Die Börsen in Europa wiesen am Montag rote Vorzeichen aus.

Der EuroSTOXX 50 notierte zum Ertönen der Startglocke unbewegt, konnte sich danach aber deutlich auf grünes Terrain vorarbeiten. Im weiteren Verlauf fiel der Index aber in den negativen Bereich zurück un beendete den Handel mit minus 2,08 Prozent bei 3.626,66 Punkten.

Am Morgen wurden die China-Daten positiv aufgenommen, so gewann etwa der private Caixin-Index auf 51,8 Punkte hinzu: "Die chinesischen Einkaufsmanagerindizes für das Verarbeitende Gewerbe senden ein starkes Lebenszeichen", sagte Marktexperte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners laut dpa. Die Stimmung an der europäischen Börse drehte mittags jedoch, nachdem Trump twitterte, Importzölle auf brasilianisches und argentinisches Aluminium sowie Stahl wieder zu erheben und so schlugen letztlich herbe Verluste zu Buche.

Auf Unternehmensseite präsentierte sich die Nachrichtenlage mager.

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Zum Wochenbeginn zeigte sich die Wall Street deutlich schwächer.

Der Dow Jones sackte um 0,94 Prozent auf 27.786,44 Indexpunkte ab. Der Techwerteindex NASDAQ Composite verlor daneben ebenfalls deutlich und schloss 1,12 Prozent schwächer bei 8.567,99 Zählern.

Auf die Stimmung drückte zu Wochenbeginn, dass US-Präsident Donald Trump "unverzüglich" wieder Zölle auf Stahl und Aluminium aus Argentinien und Brasilien verhängen möchte. Diese Ankündigung erinnerte zuletzt hoffnungsvolle Anleger wieder an die harte Haltung Trumps. Zudem scheint es im US-chinesischen Handelsstreit nicht weiter voran zu gehen. US-Konjunkturdaten fielen ebenfalls schlechter als erwartet aus. In den USA trübte sich die Industriestimmung ein. Der ISM-Indikator, der als gute Richtschnur für das gesamtwirtschaftliche Wachstum gilt, fiel im November wieder in Richtung seines im Spätsommer erreichten zehnjährigen Tiefstands. Zudem fielen die Bauausgaben im Oktober überraschend und deutlich.

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Die Aktienmärkte in Asien zeigten sich zum Beginn der neuen Woche mit positiven Vorzeichen.

In Japan gewann der Nikkei 1,01 Prozent auf 23.529,50 Punkte.

Auch in China ging es freundlich zu. Auf dem chinesischen Festland notierte der Shanghai Composite zum Handelsende 0,13 Prozent fester bei 2.875,81 Zählern, während der Hang Seng um 0,37 Prozent auf 26.444,72 Einheiten zulegte.

Besser als erwartet ausgefallene Daten aus China stützten am Montag die Kurse in Asien, die Aufschläge zeigten sich aber eher moderat. Beispielsweise wies der Einkaufsmanagerindex wieder in Richtung Expansion.
Fortschritte in Sachen Handelsstreit blieben zuletzt jedoch aus, weshalb ab Mitte des neuen Monats planmäßig neue Strafzölle auf chinesische Importe in Kraft treten müssten.

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0,45%
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GAM Jahreschart
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PUMA SE67,70
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