aktualisiert: 03.05.2018 22:03
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DAX schließt schwach -- Wall Street nach Aufholjagd kaum verändert -- Infineon wird optimistischer -- adidas steigert Gewinn -- Starker Euro belastet Fresenius und Bayer -- Vonovia, Tesla im Fokus

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Daimler legt zwei Euro-Bonds auf. Defizit in der US-Handelsbilanz sinkt kräftig. Nordex-Aktie plötzlich auf Talfahrt. Wirecard-Aktien gewinnen: Wirecard ist jetzt mehr wert als die Commerzbank. Neuer Konzernchef Diess: Volkswagen muss anständiger werden. Goldman Sachs-Pläne treiben den Bitcoin an. Pfeiffer Vacuum-Aktie nach dicken Zuwächsen im Aufwind.

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Der deutsche Aktienmarkt beendete den Donnerstagshandel in der Verlustzone.

Der DAX war bereits etwas schwächer in den Tag gestartet und vergrößerte sein Minus am Nachmittag im Sog einer schwachen Wall Street. Zum Handelsende stand ein Verlust von 0,88 Prozent bei 12.690,15 Punkten an der Kurstafel. Der TecDAX schloss nur etwas schwächer: Er ging bei 2.691 Punkten um 0,1 Prozent tiefer in den Feierabend.

Nicht nur der Leitzinsentscheid der US-Notenbank Fed bewegte am Donnerstag die Kurse in Frankfurt und sorgte für Abgaben. Im Fokus der Anleger standen insbesondere auch Bilanzvorlagen aus der ersten und zweiten Reihe. Allen voran standen die Blue Chips Bayer, Infineon, FMC, Fresenius, adidas und Vonovia im Rampenlicht, bei denen es überwiegend zu Kursverlusten kam.

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Die europäischen Börsen wiesen am Donnerstag rote Vorzeichen aus.

Der EuroSTOXX 50 ging etwas tiefer in den Handelstag und blieb bis zuletzt in der Verlustzone. Sein Schlussstand: 3.529,12 Zähler bei einem Verlust von 0,69 Prozent.

Analysten machten die schwachen Vorgaben aus Übersee und die erneuten Abgaben an den US-Börsen am Donnerstagnachmittag für die eingetrübte Stimmung an den europäischen Börsen verantwortlich. Zudem herrschte - anders als in Deutschland - im Rest von Europa Ebbe bei den Unternehmensbilanzen. Kursbewegende Nachrichten blieben dementsprechend aus. Schwache Inflationsdaten und ein Eurokurs unter 1,20 Dollar gaben nur mäßigen Rückenwind.

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An der Wall Street haben die US-Börsen am Donnerstag eine Aufholjagd aufs Parkett gelegt und konnten ihre zwischenzeitlichen Verluste wieder ausgleichen.

Der US-Leitindex Dow Jones gab zum Handelsstart um 0,37 Prozent auf 23.836,23 Punkte nach und rutschte im Verlauf zunächst tiefer ins Minus. Die Stimmung besserte sich aber im Handelsverlauf, der Index ging kaum verändert mit einem Mini-Plus von0 0,02 Prozent bei 23.930,77 Punkten in den Feierabend. Der NASDAQ Composite eröffnete bei 7.065,03 Zählern mit einem Abschlag von 0,51 Prozent und zeigte sich im Handelsverlauf ebenfalls zunächst schwach. Auch bei den Techwerteanlegern setzten aber Erholungstendenzen ein, die dem Börsenbarometer zum Schluss zu einem nur leichten Minus von von 0,18 Prozent auf 7.088,15 Punkte verhalfen.

Die als falkenhaft interpretierten Aussagen im Begleitkommentar zum Zinsentscheid der Fed belasteten den Markt auch am Donnerstag noch. Daneben mussten einige Konjunktur- und Unternehmensdaten verarbeitet werden. Die Zahl der Erstanträge lag unter den Erwartungen und auch das Handelsbilanzdefizit fiel geringer aus als erwartet. Das Wachstum der Produktivität verfehlte jedoch die Schätzung der Experten.

Bei den Unternehmen blickten die Anleger vor allem auf Tesla und Spotify. Beide Unternehmen stecken nach wie vor tief in den roten Zahlen, bei Tesla hatten die Experten allerdings ein noch schlechteres Abschneiden erwartet. Hier vermieste allerdings das seltsame Auftreten von Unternehmenschef Elon Musk bei der Telefonkonferenz mit Analysten den Anlegern die Stimmung.

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An den Aktienmärkten in Fernost gab es keine einheitliche Richtung.

In Tokio wurde am Donnerstag feiertagsbedingt nicht gehandelt. Der japanische Leitindex Nikkei 225 gab am Mittwoch bis zur Schlussglocke 0,16 Prozent auf 22.472,78 Punkte nach.

Auf dem chinesischen Festland notierte der Shanghai Composite zur Schlussglocke 0,64 Prozent fester bei 3.100,86 Punkten, nachdem er zuvor noch Abschläge verzeichnete. Beim Hang Seng ging es um 1,34 Prozent auf 30.313,37 Zähler nach unten.

Als Belastung entpuppte sich das Statement der US-Notenbank Fed vom Vorabend. Zwar haben die Währungshüter den Leitzins nicht angetastet, allerdings sorgten falkenhafte Aussagen und der Inflationsausblick für Vorsicht auf dem Börsenparkett.

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