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aktualisiert: 04.10.2018 22:02
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DAX schließt leichter -- Kräftige Verluste an der Wall Street -- Westwing zieht Börsendebüt um zwei Tage vor -- GERRY WEBER tauscht den Chef aus - Aktionäre feiern -- Apple, Finanzwerte im Fokus

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Audi: Angebot und Absatz wegen WLTP-Umstellung im Keller. Novo Nordisk sehr schwach nach positiver Eli-Lilly-Studie. Behörde rügt Lloyds wegen fehlerhaften PPI-Benachrichtigungen. Optikerkette Fielmann vor trüben Aussichten. Walgreens beteiligt sich an Beauty-Startup Birchbox.

Marktentwicklung


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Der deutsche Aktienmarkt präsentierte sich am Donnerstag mit roten Vorzeichen.

Der DAX startete mit einem Verlust von 0,10 Prozent bei 12.275,07 Punkten. Am Nachmittag konnte er vorübergehend in die Gewinnzone reisen und versuchte sich zu stabilisieren - fiel aber wieder zurück, bis er 0,35 Prozent tiefer mit 12.244,14 Punkten schloss.
Der TecDAX eröffnete den Handel kaum verändert bei 2.847,11 Punkten und rutschte danach in die Verlustzone ab. Er beendete den Donnerstagshandel 1,44 Prozent im Minus bei 2.804,82 Zählern.

Auch die Vorgaben aus Asien waren negativ. Hintergrund waren Sorgen vor einer Verschärfung des Handelsstreits zwischen den USA und China.

Für Zurückhaltung sorgte zudem, dass die Renditen von US-Staatsanleihen nach Hinweisen für eine robuste amerikanische Konjunktur auf langjährige Rekordstände geklettert sind. Dies minderte die Attraktivität von Aktien im Vergleich zu den festverzinslichen Wertpapieren. Auslöser waren gute US-Konjunkturdaten sowie Aussagen von Fed-Chef Powell, die Spekulationen über schneller steigende Zinsen in den USA nach sich zogen.

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Die europäischen Märkte gaben am Donnerstag nach.

Der EuroSTOXX 50 lag im Tagesverlauf in der Verlustzone, nachdem er 0,2 Prozent schwächer bei 3.400,12 Punkten gestartet war. Den Donnerstag beendete der Index schließlich 0,89 Prozent leichter bei 3.375,08 Punkten.

Nach robusten US-Konjunkturdaten und Aussagen mehrerer Fed-Vertreter wuchs die Sorge vor schnelleren US-Zinserhöhungen. Dies ließ die Anleiherenditen steigen, belastete im Gegenzug aber die Aktienkurse.

Die Regierung in Rom war derweil der EU im Haushaltsstreit etwas entgegengekommen. Zwar soll die Neuverschuldung im nächsten Jahr bei 2,4 Prozent der Wirtschaftsleistung liegen, aber in den beiden darauffolgenden Jahren soll das Defizit dann niedriger ausfallen.

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Die US-Indizes haben am Donnerstag deutlich nachgegeben.

Der Dow Jones eröffnete den Handel nur mit einem leichten Minus, im Verlauf wurden die Verluste aber ausgebaut. Am Ende ging das Börsenbarometer 0,75 Prozent schwächer bei 26.627,58 Punkten in den Feierabend. Auch der NASDAQ Composite sackte im Donnerstagshandel immer weiter ab und beendete den Tag 1,81 Prozent schwächer bei 7.879,51 Zählern.

Grund für die Verluste im Donnerstagshandel waren Sorgen rund um schneller steigende Zinsen. US-Notenbankchef Jerome Powell hatte entsprechende Andeutungen nach den starken US-Konjunkturdaten gemacht. Unter anderem fiel der Rückgang der US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe höher als erwartet aus. Zwar stiegen die US-Anleiherenditen, das belastete aber die Aktienkurse.

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Die Aktienmärkte in Fernost gaben am Donnerstag nach.

Der Nikkei 225 schloss 0,56 Prozent tiefer bei 23.975,62 Punkten.

In Shanghai fand feiertagsbedingt erneut kein Börsenhandel statt. Der Shanghai Composite war zuletzt am Freitag mit kräftigen Zuschlägen in Höhe von 1,06 Prozent bei 2.821,35 Zählern ins Wochenende gegangen.

In Hongkong rutschte der Hang Seng klar ins Minus und verbuchte zum Handelsschluss mit 26.623,87 Zählern einen kräftigen Verlust in Höhe von 1,73 Prozent.

Als Belastung erwiesen sich die höheren Renditen am Anleihemarkt, nachdem die Rendite für zehnjährige US-Staatsanleihen auf den höchsten Stand seit 2011 geklettert sind.

Auch die Sorge vor einer weitere Verschärfung des Handelskonflikts zwischen den USA und China drückte auf die Stimmung. So hat JPMorgan die Bewertung für chinesische Aktien auf "neutral" gesenkt sowie den Ausblick für das Wirtschaftswachstum reduziert.

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Commerzbank Jahreschart
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Continental Jahreschart
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-2,10%
Credit Suisse Jahreschart
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Daimler Jahreschart
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Deutsche Bank Jahreschart
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0,14%
Deutsche Börse Jahreschart
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-3,15%
DEUTZ Jahreschart
Diebold Nixdorf AG57,00
-0,18%
Diebold Nixdorf Jahreschart
DMG MORI42,75
-0,35%
DMG MORI Jahreschart
E.ON SE8,85
-0,39%
EON Jahreschart
easyJet plc12,80
2,32%
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Eli Lilly and Jahreschart
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-1,30%
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Fielmann AG54,90
-0,63%
Fielmann Jahreschart
Fortum Oyj18,38
0,88%
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freenet AG17,31
-1,84%
freenet Jahreschart
GEA AG22,29
-2,15%
GEA Jahreschart
General Motors31,16
-2,63%
General Motors Jahreschart
GERRY WEBER AG2,99
5,47%
GERRY WEBER Jahreschart
Hapag-Lloyd AG27,06
-2,94%
Hapag-Lloyd Jahreschart
HSBC Holdings plc7,29
3,33%
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innogy SE40,47
0,65%
innogy Jahreschart
Julius Bär33,11
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Julius Bär Jahreschart
KION GROUP AG47,75
1,88%
KION GROUP Jahreschart
Koenig & Bauer AG38,04
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KoenigBauer Jahreschart
KRONES AG73,10
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KRONES Jahreschart
KUKA AG64,80
-0,92%
KUKA Jahreschart
LeasePlanLeasePlan Jahreschart
Lloyds Banking Group0,62
1,05%
Lloyds Banking Group Jahreschart
Lufthansa AG19,11
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MAN90,10
-0,11%
MAN Jahreschart
METRO (St.)13,28
2,95%
METRO (St) Jahreschart
MTU Aero Engines AG171,50
2,08%
MTU Aero Engines Jahreschart
Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG (Munich Re)187,45
0,05%
Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft Jahreschart
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Nemetschek SE99,25
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0,97%
Nestlé Jahreschart
Nordex AG8,34
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NORMA Group Jahreschart
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Novo Nordisk Jahreschart
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Pfeiffer Vacuum Jahreschart
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Piraeus Bank Jahreschart
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0,00%
R Stahl Jahreschart
Renault S.A.57,93
0,68%
Renault Jahreschart
Rheinmetall AG77,86
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Rheinmetall Jahreschart
RWE AG St.18,89
0,13%
RWE Jahreschart
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0,04%
Ryanair Jahreschart
SAF-Holland SA11,90
-0,58%
SAF-Holland SA Jahreschart
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-0,80%
Schaeffler Jahreschart
Schaltbau Holding AGSchaltbau Jahreschart
Siemens AG97,70
-0,59%
Siemens Jahreschart
Singulus Technologies AG10,44
0,19%
Singulus Technologies Jahreschart
Sky plc (ex BSkyB)19,80
0,00%
Sky Jahreschart
SMT Scharf AG13,10
0,77%
SMT Scharf Jahreschart
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STRATEC Jahreschart
Tesla325,58
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-0,42%
Toyota Motor Jahreschart
United Continental Holdings Inc79,98
-0,87%
United Continental Jahreschart
Vonovia SE (ex Deutsche Annington)42,01
-0,14%
Vonovia Jahreschart
Vossloh AG44,20
3,27%
Vossloh Jahreschart
Wacker Neuson SE17,38
1,64%
Wacker Neuson Jahreschart
Walgreens Boots Alliance Inc71,50
-0,43%
Walgreens Boots Alliance Jahreschart
WashTec AG60,20
-1,15%
WashTec Jahreschart
Westwing Group AG19,86
-1,94%
Westwing Group Jahreschart
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