DAX schließt knapp über 26.000 Punkten -- Wall Street-Handel ruht wegen Labor Day -- Alphabet, Telekom, SpaceX, Micron, Eli Lilly, Novo Nordisk, Rheinmetall, NVIDIA, Anthropic, Goldpreis im Fokus
HORNBACH: Umsatz und operatives Ergebnis legen zu. DWS: Jefferies stuft auf 'Buy' hoch - Kursziel erhöht. Kanada verhängt ab Dienstag Gegenzölle auf US-Importe. Bloom Energy steigt in S&P 500 auf. Deutsche Bank: Millionen-Klage nach Vergleich vom Tisch. Analystenupdate für Infineon, Nordex und Vonovia. Apple: Analysten erwarten die wichtigste Keynote seit dem iPhone X.
Marktentwicklung
Der deutsche Aktienmarkt verzeichnete zum Wochenstart leichte Verluste.
Der DAX ist mit einem marginalen Minus und damit ohne neuen Schwung in die neue Handelswoche gestartet. Auch im Verlauf verlor der Leitindex weiter leicht. Die runde 26.000-Punkte-Marke blieb im Visier. Letztlich verabschiedete er sich 0,15 Prozent schwächer bei 26.006,53 Punkten aus dem Handel.
Der TecDAX bewegte sich im Plus, nachdem er etwas fester in die Sitzung einstieg. Er ging 0,71 Prozent höher bei 4.051,46 Zählern aus dem Geschäft.
Am deutschen Aktienmarkt spielte sich zu Wochenbeginn ein verhaltener Handel ohne neue Impulse ab. Nach den leichten Gewinnen am Freitag hielt sich der DAX nahe von 26.000 Punkten. Zwar war der Leitindex am Freitag zeitweise bis auf 26.167 Zähler geklettert, drehte dort jedoch vor der technisch bedeutenden 21-Tage-Linie wieder ab. Das jüngste Allzeithoch von 26.618 Punkten verbleibt damit vorerst außer Reichweite.
Weiterhin belastend wirkte die angespannte Situation am Rohstoffmarkt infolge des wieder aufgeflammten Iran-Konflikts, die den Preis für Nordsee-Öl der Sorte Brent auf dem höchsten Stand seit Juni springen ließ.
Ein positives Signal kam hingegen aus Asien: Technologielastige Indizes wie der Nikkei 225 kletterten am Morgen auf den höchsten Stand seit knapp zwei Wochen. Marktexperte Stephen Innes betonte in diesem Zusammenhang, dass das grundlegende Narrativ rund um das Thema Künstliche Intelligenz trotz anhaltender Bewertungsdebatten weiterhin intakt sei.
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Die europäischen Aktienmärkte kamen am Montag kaum vom Fleck.
Der EURO STOXX 50 zeigte sich weitestgehend stabil. Zur Eröffnung notierte er etwas schwächer. Letztlich ging es 0,09 Prozent hoch auf 6.398,60 Punkte.
An den europäischen Aktienmärkten beobachteten Marktteilnehmer am Montag einen vergleichsweise ruhigen Handelstag. Da die US-Börsen feiertagsbedingt geschlossen bleiben, fehlten am Nachmittag wichtige Impulse von der Wall Street.
Bei den US-Staatsanleihen richtet sich das Augenmerk weiterhin auf die Nachwirkungen des überraschend starken Arbeitsmarktberichts vom vergangenen Freitag. Eine Entspannung ist am Rentenmarkt bisher nicht in Sicht; die Rendite zehnjähriger US-Papiere liegt aktuell wieder oberhalb der Marke von 4,78 Prozent. Vor diesem Hintergrund gewinnen die am Donnerstag und Freitag anstehenden US-Inflationsdaten weiter an Gewicht, da Marktbeobachtern zufolge nur spürbar schwächer als erwartet ausfallende Zahlen der Fed unter Kevin Warsh Anlass zum Abweichen von einem strafferen Kurs bieten könnten.
Ebenfalls im Blickpunkt der Anleger steht die für Donnerstag angesetzte Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB), bei der die künftige Inflationsentwicklung im Vordergrund steht. Der Ausgang der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt sorgt zwar für politische Gespräche, wird von Marktteilnehmern für das Börsengeschehen jedoch als unbedeutend eingestuft.
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An der Wall Street fand am Montag wegen des Labor Days kein Handel statt.
Der Dow Jones verlor am vergangenen Freitag zum Sitzungsstart leicht und bewegte sich auch im weiteren Verlauf auf rotem Terrain. Er verließ den Handel 0,51 Prozent schwächer bei 53.413,60 Zählern.
Der technologielastige NASDAQ Composite eröffnete den Handel kaum bewegt. Im Tagesverlauf sackte er jedoch ins Minus ab, wo er sich 0,29 Prozent schwächer bei 26.506,99 Punkten verabschiedete.
An den US-Aktienmärkten spielte sich am Freitag ein verunsicherter Handel ab. Auslöser waren die offiziell veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten für den Monat August, die unerwartet robust ausgefallen sind. Dies schürte erneute Zinserhöhungsphantasien und lässt die Renditen am Anleihemarkt ansteigen.
Mit 162.000 neu geschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft lag der Beschäftigungsaufbau deutlich über der Konsensprognose der Ökonomen, die lediglich von 53.000 Stellen ausgegangen waren. Die Arbeitslosenquote verharrte wie prognostiziert bei 4,1 Prozent, während sich der Anstieg der durchschnittlichen Stundenlöhne weitgehend im Rahmen der Erwartungen bewegte.
Für einen dämpfenden, positiven Impuls sorgte am Freitag hingegen das Nachgeben der Ölpreise.
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Die Börsen in Fernost präsentierten sich am Montag uneinheitlich.
In Tokio gewann der Nikkei 225 letztlich deutliche 2,12 Prozent auf 66.399,84 Punkte.
Auf dem chinesischen Festland notierte der Shanghai Composite unterdessen 0,07 Prozent höher bei 3.932,70 Zählern.
In Hongkong zeigte sich der Hang Seng 0,93 Prozent leichter bei 25.413,12 Einheiten.
Die asiatischen Aktienmärkte fanden am Montag keine gemeinsame Richtung. Etwas Rückenwind kam von starken Vorgaben aus dem US-Technologiesektor und robusten US-Arbeitsmarktdaten. Besonders gefragt waren japanische Halbleiterwerte, die der positiven Entwicklung an der Wall Street folgten.