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aktualisiert: 10.09.2018 22:05
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DAX schließt im Plus -- Dow leichter -- Jack Ma bereitet Rückzug bei Alibaba vor -- China erneut mit Rekordergebnis im Handel mit USA -- Zalando, Bayer und Daimler im Fokus

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EU zieht positive Zwischenbilanz nach Handelstreffen mit USA. Finanzinvestor EQT erwägt anscheinend Börsengang. Trump-Äußerung zu Apple verunsichert Chip-Investoren. MDAX-Aufsteiger Sartorius lässt sich mit weiteren Zukäufen Zeit. VW-Anleger wollen Konzern Abgasrechnung vorlegen.

Marktentwicklung


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Zum Wochenstart zeigte sich der deutsche Aktienmarkt fester.

Der DAX hat den Montagshandel etwas leichter eröffnet, schloss dann aber mit einem Gewinn von 0,22 Prozent bei 11.986,34 Punkten. Zwischenzeitlich konnte der deutsche Leitindex sogar die Marke von 12.000 Punkten wieder übersteigen. Daneben ging der TecDAX fester in den Handel und beendete den Tag mit einem kleinen Minus von 0,11 Prozent bei 2.908,99 Zählern.

Nach einer turbulenten ersten Septemberwoche konnte sich der deutsche Aktienmarkt nun etwas erholen. Unterstützung kam aus den USA, denn die Wall Street hat mit Gewinnen eröffnet. Außerdem nehmen die Sorgen hinsichtlich einer direkten Konfrontation zwischen der Regierung in Rom und der EU ab, nachdem der italienische Finanzminister Giovanni Tria eine Verbesserung der Haushaltslage Italiens in Aussicht stellte.

Andererseits hatten globale Handelskonflikte, Marktturbulenzen in Schwellenländern und die Unsicherheiten rund um den Brexit den deutschen Leitindex schon in der vergangenen Woche belastet und bleiben auch weiterhin Thema.

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Am Montag präsentierten sich die europäischen Börsen stärker.

Der EuroSTOXX 50 hat am Morgen ohne große Veränderung eröffnet und ging schließlich 0,48 Prozent stärker bei 3.309,28 Indexpunkten in den Feierabend.

Trotz der starken technischen Überverkauftheit der europäischen Märkte sprach das Umfeld nicht für eine stärkere Erholung. Denn weiterhin droht der Handelsstreit zwischen den USA und China zu eskalieren. Angeblich will US-Präsident Donald Trump seine Pläne weiterer Strafzölle auf Importe aus China im Volumen von 267 Milliarden Dollar bald in die Tat umsetzen. Auch scheint Japan immer stärker ins Visier von Trump zu geraten.

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Die US-Indizes fanden am Montag keine gemeinsame Richtung.

Der Dow Jones startete zwar freundlich, drehte dann aber ins Minus und schloss 0,23 Prozent leichter bei 25.857,07 Punkten. Dagegen konnte sich der NASDAQ in der Gewinnzone halten und beendete den Tag 0,27 Prozent fester bei 7.924,16 Zählern.

Die Anleger sorgten sich vor einer Eskalation des Handelskonflikts zwischen den USA und China. US-Präsident Donald Trump hatte am Freitag gedroht, dass Sonderzölle auf Waren im Wert von 200 Milliarden Dollar "sehr bald" verhängt werden könnten. Diese Sorge wurde nun verstärkt durch einen weiteren Anstieg des Handelsüberschuss Chinas mit den USA.

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Zum Wochenstart schlossen die asiatischen Börsen uneinheitlich. Vor allem negative Vorzeichen dominierten die wichtigsten Börsen in Fernost.

Während der Nikkei 225 in Tokio den Handel 0,3 Prozent fester bei 22.373,09 Zählern beendet hatte, war die Stimmung in China durchweg negativ.

Auf dem chinesischen Festland fiel der Shanghai Composite zum Handelsschluss um 1,21 Prozent auf 2.669,49 Zähler zurück. In Hongkong büßte der Hang Seng 1,33 Prozent auf 26.613,42 Indexpunkte ein.

Die Stimmung wurde erneut durch den andauernden Handelsstreit mit den USA, der jederzeit eskalieren könnte, belastet. Zudem wurde diese Sorge dadurch verschärft, dass der Handelsüberschuss Chinas mit den USA im August einen Rekordwert erreicht hat.

Außerdem sorgte Trumps Aufforderung an den iPhone-Hersteller Apple, mehr Teile seiner Geräte in den USA zu produzieren und nicht in China bzw. Taiwan im Technologiebereich für schwache Kurse - besonders bei Apple-Zulieferern.

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