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aktualisiert: 11.01.2019 22:16
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DAX geht schwächer ins Wochenende -- US-Börsen etwas schwächer -- KUKA senkt Prognose -- Erneute Fusionsgerüchte um Deutsche Bank und Commerzbank -- Nordex, Credit Suisse, HELLA im Fokus

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Finanzministerium offen für Bankenfusionen. Cannabis-Riese Aphria steigert Umsatz und verdient mehr. Geely dementiert Senkung des Daimler-Anteils um über die Hälfte. General Motors hebt Prognose an. USA und China wollen wohl Ende Januar weiter verhandeln. 21st Century Fox will nicht für Disney-Sportsender bieten.

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Am Freitag ging es auf dem deutschen Börsenparkett abwärts, nachdem es im frühen Handel nur wenig Bewegung gegeben hatte.

Der DAX begann den etwas höher, fiel anschließend aber an die Nulllinie zurück und verlor weiter. Zum Erklingen der Schlussglocke stand ein Minus von 0,31 Prozent bei 10.887,46 Punkten an der Kurstafel.

Der TecDAX gab indes ebenfalls nach und beendete den Handel schließlich 0,54 Prozent tiefer bei 2.516,96 Zählern.

Grundsätzlich bleibe die Stimmung positiv, hieß es. Die Anleger bewerteten die bisherigen Handelsgesprächen zwischen Chinesen und Amerikanern positiv, auch weil sich Chinas Vizepremier Liu He Ende Januar mit dem US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer und US-Finanzminister Steven Mnuchin treffen soll. Dies würde die Gespräche auf ein höheres Niveau hieven und das schüre Zuversicht, hieß es im Handel.

Daneben stützte weiter die zuletzt äußerst taubenhafte Tonlage der US-Notenbank. Am Vortag hatten Auftritte diverser US-Notenbanker dies untermauert. Selbst über Zinssenkungen wird am Markt vereinzelt wieder spekuliert, allerdings mit einem etwas längeren Zeithorizont.

Moderate Inflation macht Fed zum Freund des Marktes - Renditen sinken

Noch vor einem Monat wurde am Zinsterminmarkt eine 45-prozentige Wahrscheinlichkeit für mindestens eine Zinserhöhung 2019 eingepreist, zuletzt lag dieser Wert unter 20 Prozent.

Dazu passte, dass die am Freitag gemeldeten US-Verbraucherpreise keinen steigenden Inflationsdruck zeigten - eher im Gegenteil. Im Dezember sank der Verbraucherpreisindex zwar wie erwartet um 0,1 Prozent, allerdings betonten Analysten, dass es sich dabei um den ersten Rückgang seit neun Monaten handelte.

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Die europäischen Börsen zeigten sich vor dem Wochenende zurückhaltend.

Der EuroSTOXX 50 trat im Freitagshandel zunächst auf der Stelle, bevor er gegen Mittag auf rotes Terrain fiel. Er ging letztendlich mit einem Abschlag von 0,18 Prozent bei 3.070,04 Punkten in den Feierabend.

Zwar kamen aus Asien und den USA positive Vorgaben, Anleger ließen sich trotzdem vom ungelösten Handelsstreit verunsichern.

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Am letzten Handelstag der Woche präsentierte sich die Wall Street mit leichten Abschlägen.

Der Dow Jones holte einen großen Teil seiner vorherigen Verluste auf und verlor zum Ertönen der Schlussglocke 0,03 Prozent auf 23.995,95 Punkte.

Der Techwerteindex NASDAQ Composite rutschte ebenfalls etwas ab und ermäßigte sich um 0,21 Prozent auf 6.971,48 Zähler.

Nachdem es am Vortag zunächst schien, als würden die US-Börsen ihrer Rally ein Ende setzen, konnten sie letztlich doch noch zulegen und gingen in Grün in den Feierabend. Am Freitag könnte die fünftätige Rally nun aber wirklich auslaufen. Grundsätzlich bleibe die Stimmung aber positiv.

Die Aussicht auf Gespräche zwischen dem chinesischen Vizepremier Liu He sowie dem US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer und US-Finanzminister Steven Mnuchin Ende Januar lassen die Anleger wieder hoffen. Und auch die zuletzt taubenhafte Tonlage der US-Notenbank stimmt optimistisch. "Im Grunde genommen haben wir eine taubenhafte Fed und eine immer noch starke Wirtschaft - ein positiver Cocktail für die Märkte", fasst Ökonom Thomas Costerg von Pictet Wealth Management die positive Grundstimmung zusammen.

Gegenwind kommt allerdings von dem nach wie vor andauernden Regierungsstillstand in den USA - eine Einigung ist noch immer nicht in Sicht.

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An den Aktienmärkten in Fernost übernahmen vor dem Wochenende die Bullen das Ruder.

In Tokio gewann der Nikkei 225 am Freitag 0,97 Prozent auf 20.359,70 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland zeigen sich die Anleger ebenfalls in Kauflaune. Der Shanghai Composite legte indes 0,74 Prozent auf 2.553,83 Zähler zu. Der Hang Seng in Hongkong wies derweil einen Aufschlag von 0,41 Prozent auf 26.630,02 Punkte aus.

Die Vorgaben aus den USA stützten die gute Stimmung in Asien. Die Wall Street notierte zwar im frühen Handel schwächer, konnte nach Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell jedoch in die Gewinnzone drehen.

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