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aktualisiert: 11.07.2018 22:03
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DAX schließt im Minus -- Wall Street rot -- Neue US-Liste für Strafzölle gegen China -- JENOPTIK-Aktie zieht an: Umsatzprognose erhöht -- Handelskrieg belastet Rohstoff- und Stahlwerte

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Steinhoff will Rettungsplan festzurren - Zustimmungs-Verfahren gestartet. Bechtle-Aktie nimmt nach Zukauf wieder Rekordhoch ins Visier. Xiaomi-Aktie steigt kräftig nach schwachem IPO. Chinesischer Volvo-Cars-Eigentümer Geely macht mehr Gewinn. Trump: 'Deutschland ist total von Russland kontrolliert'. Rocket Internet will Wandelschuldverschreibungen zurückkaufen - Aktie leichter.

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Der deutsche Aktienmarkt musste am Mittwoch deutliche Abschläge verbuchen.

Der DAX eröffnete mit einem Verlust von 0,8 Prozent bei 12.506,99 Punkten. Nachdem er diesen im weiteren Handelsverlauf noch ausbaute, notierte er zum Börsenschluss 1,53 Prozent tiefer bei 12.417,13 Punkten. Auch der TecDAX verharrte tief in der Verlustzone, nachdem er anfänglich schon 0,7 Prozent auf 2.788,65 Zähler verloren hatte. Mit minus 0,55 Prozent bei 2.794,25 Zählerpunkten beendete er den Handel.

Der Handelskonflikt zwischen den USA und China eskalierte weiter: Die USA haben eine weitere Liste mit möglichen Strafzöllen gegen chinesische Waren im Wert von 200 Milliarden US-Dollar präsentiert. Das Reich der Mitte drohte umgehend mit Gegenmaßnahmen.

Für weitere Verunsicherung sorgte der Streit über den Wehretat: "Die Angst vor dem Auftritt Trumps beim Nato-Gipfel wächst", erklärte Marktanalyst Jochen Stanzl vom Online-Broker CMC Markets. "Erst hat man den US-Präsidenten als wankelmütig eingeschätzt. Dann hat man darauf gehofft, dass seine Berater ihn ausbremsen. Jetzt rechnet man jedes Mal mit dem Schlimmsten."

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Die europäischen Börsen gaben am Mittwoch nach.

Der EuroSTOXX 50 startete 0,5 Prozent leichter bei 3.454,66 Punkten, stand auch im weiteren Verlauf tief im Minus und beendete den Tag mit einem Abschlag von 1,47 Prozent auf 3.422,35 Zähler.

Der Handelskonflikt zwischen den USA und China ging heute in die nächste Runde: Washington legte eine Liste mit weiteren Waren im Wert von 200 Milliarden US-Dollar vor, auf die neue Strafzölle erhoben werden können. China reagierte "geschockt" und erklärte, "notwendige Gegenmaßnahmen" zu ergreifen. "Die Trump-Administration lässt es eindeutig auf einen Handelskrieg ankommen", meinte Commerzbank-Analystin Thu Lan Nguyen hierzu.

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Die jüngsten Entwicklungen des Handelsstreits haben die Stimmung der Anleger an der Wall Street zur Wochenmitte wieder getrübt.

Nachdem der Dow Jones den Handel 0,52 Prozent tiefer bei 24.789,48 Zählern eröffnet hat, gab er auch im Handelsverlauf weiter nach. Am Ende verabschiedete sich das Börsenbarometer 0,88 Prozent schwächer bei 24.701,19Punkten aus dem Handel.Auch der NASDAQ Composite startete bereits mit Abschlägen und konnte sich de m Abwärtstrend im weiteren Verlauf nicht entziehen. Schlussendlich ging es 0,55 Prozent schwächer bei 7.716,61 Indexpunkten in den Feierabend.

Zuletzt hatten positive Konjunkturnachrichten und die Hoffnung auf gute Unternehmenszahlen den internationalen Handelskonflikt etwas in den Hintergrund gedrängt. Doch mit der nun drohenden Ausweitung des Konflikts mit China konnten die Anleger das Thema nicht mehr länger ignorieren.

In Trumps Auftrag legte der Handelsbeauftragte Robert Lighthizer eine Liste mit weiteren chinesischen Waren im Wert von 200 Milliarden US-Dollar vor, die mit Strafzöllen belegt werden können. Nach Anhörungen können die Zölle Ende August in Kraft treten. Damit wäre die Hälfte aller Einfuhren aus China von Sonderabgaben betroffen. Die Regierung in Peking reagierte "geschockt" und kündigte für den Fall des Inkrafttretens "notwendige Gegenmaßnahmen" an.

Zudem flammte mit Aussagen von US-Präsident Donald Trump beim derzeitigen Nato-Gipfel erneut der Streit um die Lastenverteilung zwischen den Mitgliedern des Militärbündnisses auf.

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Die asiatischen Börsen präsentierten sich am Mittwoch mit roten Vorzeichen.

Der Nikkei 225 schloss mit einem Verlust von 1,19 Prozent bei 21.932,21 Punkten.

Auch in China dominierten die Bären: Der Shanghai Composite fiel bis Handelsschluss um 1,76 Prozent auf 2.777,77 Indexpunkte, während der Hang Seng um 1,29 Prozent auf 28.311,69 Zähler nachgab.

Neue Strafzolldrohungen der USA verschärfen den Handelssttreit und drücken auf die Stimmung der Anleger. Die Vorlage der neuen Liste für Strafzölle sei "völlig inakzeptabel", hieß es aus Peking. Außerdem sei das Verhalten der USA "irrational".

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