Heute im Fokus

Nach US-Inflationsdaten: Dow schließt kaum verändert -- DAX letztlich stabil -- JPMorgan mit Rekordquartalsgewinn -- Berkshire Hathaway, Commerzbank, SAP, IBM, EVOTEC, Rocket Lab, SpaceX, AMD im Fokus

aktualisiert 14.07.26 22:19 Uhr

Bafin deckt Fehler in Nagarro-Abschluss 2022 auf. Schaeffler erwartet höhere Marge. General Fusion-Aktie sorgt nach fulminantem Börsenstart weiter für Aufsehen. Chemie statt Krise: Warum die Aktien von BASF, WACKER CHEMIE und K+S gefragt sind. Exportstreit eskaliert: NVIDIA halbiert seinen Kundenkreis. Glyphosat-Hoffnung beflügelt Bayer-Aktie.

Marktentwicklung


Der deutsche Aktienmarkt tendierte am Dienstag seitwärts.

Der DAX eröffnete die Sitzung zunächst tiefer und verharrte lange in der roten Zone. Ein erster Versuch, zur Nulllinie vorzurücken, scheiterte. Am Nachmittag gelang ihm die Rückkehr dorthin dann im zweiten Versuch, im Späthandel ging es sogar noch knapp aufwärts. Letztlich verabschiedet sich das Börsenbarometer mit einem kleinen Plus von 0,13 Prozent bei 25.147,03 Punkten in den Feierabend.
Der TecDAX geriet derweil deutlich unter die Räder, nachdem er den Handel bereits leichter aufnahm. Hier stand zum Börsenschluss ein moderates Minus von 0,68 Prozent auf 3.843,84 Punkte an der Kurstafel.

Überraschend schwache US-Inflationsdaten haben dem DAX am Dienstag neuen Auftrieb verliehen, nachdem die Verbraucherpreise in den USA im Juni gegenüber dem Vorjahr weniger stark gestiegen waren als erwartet. Dadurch sinkt der Druck auf die US-Notenbank Fed, im Kampf gegen die Teuerung die Zinsen anzuheben - eine Entwicklung, die vor allem risikoreichere Anlageklassen wie Aktien normalerweise belasten würde. Fed-Chef Kevin Warsh machte allerdings deutlich, dass die Notenbank eine erhöhte Inflation weiterhin nicht hinnehmen werde.

Zuvor hatte der DAX noch spürbar unter deutlich gestiegenen Ölpreisen gelitten, ausgelöst durch die Zuspitzung des Nahost-Konflikts. Grund dafür war die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, die Seeblockade iranischer Häfen wieder aufzunehmen und Gebühren für die sichere Durchfahrt der Straße von Hormus zu verlangen. Von dieser Idee rückt der US-Präsident inzwischen wieder ab. Während sich die gegenseitigen Angriffe zwischen den USA und dem Iran fortsetzten, bewegte sich die Börse nach Einschätzung von Marktanalyst Timo Emden "zwischen Hoffnungen auf diplomatische Fortschritte und der Sorge vor einer weiteren Eskalation... wie auf geopolitischem Glatteis", so Emden laut dpa-AFX.

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