Unter 24.000 Punkten: DAX geht tiefrot ins Wochenende -- Wall Street letztlich schwach -- Trump handelte Aktien von NVIDIA & Co. vor China-Reise -- Microsoft, Figma, NEL, Infineon, freenet im Fokus
Volatus Aerospace macht weniger Umsatz. Take Two Interactive: Neue Hinweise auf baldigen Start des Actionspiels GTA 6. Applied Materials mit starken Zahlen schwächer - Gewinnmitnahmen belasten und ziehen Branche mit runter. Virgin Galactic reduziert Verluste - Umsatzerwartungen getroffen. Stellantis: Peugeot- und Jeep-Stromer sollen in China vom Band laufen.
Marktentwicklung
Der deutsche Aktienmarkt gab am Freitag deutlich nach.
Der DAX eröffnete die Sitzung bereits mit deutlichen Abschlägen und rutschte im Laufe des Tages noch tiefer ins Minus. Dabei fiel er zunächst unter die 200-Tage-Linie bei 24.118 Punkten und dann auch unter die psychologisch wichtige 24.000-Punkte-Marke. Er verabschiedete sich schließlich 2,07 Prozent schwächer bei 23.950,57 Punkten ins Wochenende.
Der TecDAX notierte zur Startglocke ebenfalls schwächer und weitete seine Verluste im Verlauf deutlich aus. Er ging mit einem Minus von 1,59 Prozent bei 3.795,76 Zählern aus dem Handel.
Vor dem Wochenende hat sich die Stimmung am deutschen Aktienmarkt deutlich eingetrübt. Belastet wurden die Kurse vor allem durch anhaltende Inflationssorgen und weiterhin hohe Energiepreise, da im Konflikt mit dem Iran bislang keine Lösung in Sicht ist.
Im Technologiesektor nahmen Anleger nach den jüngsten Kursanstiegen verstärkt Gewinne mit. Schwach präsentierte sich zudem der Rohstoffbereich, wo sowohl Industrie- als auch Edelmetalle unter Verkaufsdruck gerieten.
Enttäuschung herrschte außerdem über das Treffen zwischen Chinas Staatschef Xi Jinping und US-Präsident Donald Trump in Peking, von dem sich viele Marktteilnehmer stärkere Impulse erhofft hatten.
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Die europäischen Börsen zeigten sich vor dem Wochenende sehr schwach.
Der EURO STOXX 50 präsentierte sich bereits zum Sitzungsstart leichter und fiel im Verlauf weiter zurück. Er verabschiedete sich 1,81 Prozent tiefer bei 5.827,76 Einheiten aus der Sitzung.
Die Zuversicht der Anleger ließ nach, da der US-chinesische Gipfel in Peking kaum konkrete Ergebnisse geliefert hat. Belastend wirkte vor allem, dass der Taiwan-Konflikt weiter ungelöst bleibt und die Beziehungen zwischen den USA und China belastet. Donald Trump sprach zwar von wichtigen Deals für die USA. Nach Einschätzung der Marktteilnehmer ist bislang jedoch wenig tatsächlich beschlossen. Entsprechend überwog zum Wochenausklang wieder Vorsicht an den Börsen.
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Die US-Börsen verbuchten am Freitag Verluste.
Der Dow Jones Industrial eröffnete den Handel etwas und gab im weiteren Verlauf deutlicher nach. Er schloss 1,07 Prozent schwächer bei 49.526,11 Punkten.
Der NASDAQ Composite fiel zur Eröffnung zurück und verharrte anschließend tief im Minus. Sein Schlussstand: 26.225,14 Zähler (-1,54 Prozent).
Belastend wirkten vor allem die weiter ausbleibenden Fortschritte im Iran-Konflikt sowie erneut steigende Ölpreise. Die wichtige Schifffahrtsroute durch die Straße von Hormus bleibt faktisch eingeschränkt, was die Sorgen um die Energieversorgung hoch hält.
Konjunkturdaten wie der Empire-State-Index oder Zahlen zur Industrieproduktion fanden zwar Beachtung, galten derzeit aber kaum als richtungsentscheidend für die Märkte. Nach Einschätzung der Helaba spricht das wirtschaftliche Umfeld in den USA aktuell zudem nicht für eine baldige Lockerung der Geldpolitik.
Auch das Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping brachte bislang nicht die erhofften großen Fortschritte. Thomas Altmann von QC Partners verwies darauf, dass die Märkte derzeit besonders sensibel auf fehlende Entspannungssignale aus dem Nahen Osten reagieren: Bleiben Fortschritte aus, geraten Aktien unter Druck, während Ölpreise und Anleiherenditen steigen.
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Vor dem Wochenende dominierten die Bären an den Börsen in Fernost.
In Tokio notierte der Nikkei 225 schlussendlich 1,99 Prozent tiefer bei 61.409,29 Punkten.
Auf dem chinesischen Festland verlor der Shanghai Composite unterdessen 1,02 Prozent auf 4.135,39 Zähler.
In Hongkong zeigte sich der Hang Seng letztlich mit einem Minus von 1,62 Prozent bei 25.962,73 Zählern.
Die asiatischen Aktienmärkte drehten am Freitag ins Minus, weil der US-chinesische Gipfel zwischen Donald Trump und Xi Jinping die Anleger enttäuschte. Aus Sicht des Marktes blieben in zentralen Fragen größere Durchbrüche aus. Ein Händler verwies darauf, dass Investoren unsicher seien, wie die Ergebnisse des Treffens einzuordnen seien.
Zudem sei das Vertrauen in bloße Ankündigungen gering, da frühere Zusagen oft nicht umgesetzt worden seien. Belastend wirkte auch, dass sich die Gespräche offenbar nicht auf Exportkontrollen für Halbleiter konzentrierten. Dadurch schwanden Hoffnungen auf steigende Chipverkäufe nach China. Auch in der Taiwan-Frage gab es keine erkennbaren Fortschritte, sondern eher Anzeichen für zunehmende Spannungen.
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