aktualisiert: 18.05.2018 22:24
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DAX geht schwächer ins lange Wochenende -- US-Indizes schließen uneinheitlich -- PayPal will Mobil-Bezahldienst iZettle kaufen -- Richemont und Airlines im Fokus

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Sinkende Restrukturierungskosten bei der Deutschen Bank. Amazon & Co. sollen für Umsatzsteuer der Händler haften. Mit diesen Aktien winken steigende Gewinne, wenn der Ölpreis steigt. Einzigartiger Aramco-IPO wird Dynamik der saudischen Wirtschaft verändern. Fresenius-Chef bestätigt Mittelfristziele.

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Der deutsche Aktienmarkt ging uneinheitlich in das verlängerte Wochenende.

Der DAX eröffnete nahezu unbewegt bei 13.115,63 Punkten und kam lange kaum vom Fleck. Bis zum Handelsende verbuchte er Abschläge von minus 0,28 Prozent auf 13.077,72 Zähler. Dagegen ist der TecDAX mit einem kleinen Gewinn von 0,1 Prozent bei 2.807 Punkten gestartet und ging aber nahezu unverändert bei 2.805,99 Punkten aus dem Freitagshandel.

Der SDAX erreichte am Freitag ein Rekordhoch von gut 12.662 Indexpunkten.

Nachdem der DAX jüngst über die psychologisch wichtige Schwelle von 13.000 Punkten klettern konnte, schienen die Anleger zwischendurch eine Verschnaufpause eingelegt zu haben. Stützend wirkte dabei der schwächere Euro, wogegen die steigenden Renditen der US-Staatsanleihen und der andauernde Handelskonflikt belasteten.

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Die europäischen Märkte präsentierten sich am Freitag schwächer.

Der EuroSTOXX 50 verabschiedete sich mit Abschlägen von 0,45 Prozent auf 3.576 Zähler ins Wochenende.

Die Anleger waren angesichts der gestiegenen Renditen am US-Anleihenmarkt sowie des Handelskonflikts zwischen den USA, China und Europa besorgt.

Außerdem belastete weiterhin das Thema Regierungsbildung in Italien. Zwar stand inzwischen der Regierungsvertrag der europakritischen Parteien, jedoch herrschte noch Unsicherheit bezüglich des Inhalts.

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Die US-Indizes bewegten sich am Freitag eher uneinheitlich.

Der Dow Jones pendelte in einer engen Range und schloss mit 24.715,09 Punkte unverändert. Mit dem NASDAQ Composite ging es hingegen spürbar bergab. Er verlor 0,38 Prozent auf 7.354,34 Punkte.

Die Aktienindizes pendelten um die Schlusskurse des Vortages. Angesichts der Problemfelder wollten Investoren nicht mit zuviel Risiko ins Wochenende gehen. Dieses Verhalten sei für einen Freitag nicht untypisch, hieß es im Handel mit Verweis auf die Regierungsbildung in Italien, die Zweifel an der Lösung der Koreakrise und den Handelsgesprächen zwischen den USA und China.

"All die Schlagzeilen von den Handelsgesprächen und die steigenden Rentenrenditen überlagern derzeit die guten Nachrichten wie zum Beispiel den positiven Philly-Fed-Index vom Donnerstag" sagte Portfolioverwalterin Kim Caughey Forrest von Fort Pitt Capital Group. Die weiterhin hohen Marktzinsen hielten sich bei den zehnjährigen Staatstiteln zwar hartnäckig über 3 Prozent, allerdings fiel die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen um 5 Basispunkte auf 3,06 Prozent. Die 3er-Marke gilt als Warnsignal für Aktieninvestments. Die gestiegene Nachfrage nach der vermeintlichen Sicherheit des Anleihemarktes wurde mit den geopolitischen Risiken erklärt - allen voran das Dementi aus China und das Ausbleiben einer Einigung bei der Neuverhandlung des nordamerikanischen Freihandelabkommens Nafta.

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Die asiatischen Aktienmärkte konnten am Freitag zulegen.

Der Nikkei 225 schloss 0,40 Prozent stärker bei 22.930,36 Punkten. Dabei half der schwächere Yen.

Aufwärts ging es auch auf dem chinesischen Festland, wo der Shanghai Composite um 1,24 Prozent auf 3.193,30 Zähler anzog. In Hongkong stieg der Hang Seng um 0,34 Prozent auf 31.047,91 Punkte.

Kurstreiber war der festere Dollar. Andererseits drückte die Sorge vor einer Fortsetzung des Handelsstreits zwischen China und den USA etwas auf die Stimmung.

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