US-Angriff auf Iran vorerst abgewendet: US-Börsen letztlich uneins -- DAX schließt fester -- Berkshire Hathaway setzt im 1. Quartal auf Alphabet -- Siemens Energy, Rheinmetall, DroneShield im Fokus
USA verlängern Lockerung der Sanktionen auf russisches Öl. Deutschland kauft norwegische Raketen für F-35-Kampfjets. Roche und MPP unterzeichnen Lizenzvereinbarung für Grippemittel Xofluza. Vonovia begibt Pfund-Anleihe und Kangaroo Bond. Tesla-Chef Musk unterliegt mit Klage gegen OpenAI. Verdi verstärkt Arbeitskampfmaßnahmen bei Telekom. Dominio Energy-Aktie profitiert von Mega-Fusion mit NextEra.
Marktentwicklung
Der deutsche Leitindex zeigte sich zum Wochenbeginn mit Schwankungen.
So eröffnete der DAX leichter und kämpfte sich anschließend klar ins Plus vor. Er verabschiedete sich letztlich 1,49 Prozent stärker bei 24.307,92 Punkten.
Der TecDAX legte im Verlauf ebenso kräftig zu, wogegen er anfänglich noch abgegeben hatte. Er ging 1,59 Prozent stärker bei 3.856,15 Zählern in den Feierabend.
Der Ölpreisanstieg bremste die Kauflaune nicht. US-Präsident Trump hat im festgefahrenen Iran-Konflikt erneut Drohungen ausgesprochen: "Für den Iran tickt die Uhr, und sie sollten sich besser SCHNELL bewegen, sonst wird von ihnen nichts mehr übrig bleiben", schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Inmitten der Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA hat Teheran nach eigenen Angaben wieder neue Vorschläge nach Washington geschickt. Über deren Inhalte ist noch nichts bekannt.
Unternehmensseitig wurde die Nachrichtenlage nach dem Auslaufen der Berichtssaison wieder dünner, damit geht dem Markt auch ein wichtiger Kurstreiber verloren.
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An den europäischen Börsen wagten sich die Anleger am Montag nur kaum hervor.
So startete der EURO STOXX 50 tiefer und bewegte sich im Verlauf nahe der Nulllinie. Letztlich ging es leicht nach oben. Sein Schlussstand: 5.832,70 Punkte (+0,08 Prozent).
Während der Waffenstillstand im Persischen Golf weitgehend zu halten scheint, hält das Patt um die Straße von Hormus an. Wie Associated Press am Sonntag berichtete, stimmte sich Israel mit den USA über eine mögliche Wiederaufnahme von Luftangriffen gegen den Iran ab. In einem Social-Media-Post am Sonntag warnte US-Präsident Trump den Iran, einem Friedensabkommen zuzustimmen - andernfalls drohten Konsequenzen.
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An den US-Börsen fanden die Kurse am Montag keine gemeinsame Richtung.
Der Dow Jones Industrial beendete den Handel bei 49.686,12 Punkten um 0,32 Prozent höher. In den Handel war er knapp unterhalb der Nulllinie gegangen und hatte sich lange unentschlossen und mit wechselnden Vorzeichen präsentiert. Erst im späten Handel ging es dann etwas nachhaltiger aufwärts.
Der NASDAQ Composite verlor hingegen bis zur Schlussglocke 0,51 Prozent auf 26.090,73 Zähler. Er hatte zwar im Plus eröffnet, fiel dann jedoch schnell auf rotes Terrain zurück, aus dem er sich im Handelsverlauf nicht mehr befreien konnte.
Belastend wirkten vor allem die weiter ausbleibenden Fortschritte im Iran-Konflikt sowie erneut gestiegene Ölpreise, die neue Sorgen vor anziehender Inflation schürten. Die wichtige Schifffahrtsroute durch die Straße von Hormus bleibt faktisch eingeschränkt, was die Sorgen um die Energieversorgung hoch hält. Gleichzeitig blieb auch die Unsicherheit rund um den Konflikt mit dem Iran hoch.
Im festgefahrenen Streit zwischen den USA und dem Iran hatte sich der Ton zuletzt erneut verschärft. US-Präsident Donald Trump drohte am Sonntagabend mit einer Wiederaufnahme militärischer Aktionen gegen den Iran, falls keine Einigung erzielt werde. Auf seiner Plattform Truth Social schrieb er, für den Iran laufe die Zeit ab und das Land müsse sich "schnell bewegen". Am Montagabend folgte dann die fast schon übliche Kehrtwende: Er habe das US-Militär angewiesen, eine für Dienstag geplante Attacke nicht durchzuführen, schrieb Trump auf seinem sozialen Netzwerk. Man sei allerdings jederzeit bereit, einen umfassenden Angriff zu beginnen.
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Die Börsen in Fernost wiesen zum Wochenauftakt rote Vorzeichen aus.
In Tokio schloss der Nikkei 225 mit einem Verlust von 0,97 Prozent bei 60.815,95 Punkten.
Auf dem chinesischen Festland verlor der Shanghai Composite zum Handelsende 0,09 Prozent auf 4.131,53 Zähler.
In Hongkong gab der Hang Seng 1,11 Prozent auf 25.675,18 Zähler ab.
Auf der Stimmung lastete der andauernde Iran-Krieg. US-Präsident Donald Trump hat dem Iran mit neuen Militärschlägen gedroht, falls es nicht zu einer Einigung kommt. Dazu gesellt sich Enttäuschung über das dürftige Ergebnis des Gipfeltreffens von Trump mit seinem chinesischen Gegenpart Xi Jinpin in der vergangenen Woche. Der erhoffte Durchbruch war ausgeblieben. Die Straße von Hormus ist derweil noch immer geschlossen, was die Ölpreise am Montag weiter in die Höhe trieb.
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