Heute im Fokus

USA-Iran-Abkommen fix: DAX über 25.000 Punkten fest -- US-Börsen vor Feiertag mit Gewinnen -- Apple-CEO erwartet Preiserhöhungen -- SAP, Oracle, SpaceX, Nebius, Amazon, Lufthansa, VW im Fokus

aktualisiert 18.06.26 22:01 Uhr

Douglas-Aktie auf Rekordtief nach erneuter Gewinnwarnung. FreeCast schließt Partnerschaft mit Starlink: Aktie explodiert. Aktien von BASF, Brenntag & Co. fallen: Gewinnmitnahmen belasten Chemiesektor. Siemens Energy: Bericht über mögliche Abspaltung. EU billigt gemeinsamen Einfluss auf KNDS. Pfizer-CFO verlässt den Konzern. Hochstufung sorgt für Rückenwind für Airbus-Aktie. Intel, Micron, SK hynix, Infineon & Co.: Trump-Signal und BE Semiconductor treiben Chip-Aktien an.

Marktentwicklung


Der deutsche Leitindex wechselte am Donnerstag häufiger das Vorzeichen.

Der DAX eröffnete die Sitzung etwas höher und schwankte dann zwischen Gewinnen und Verlusten hin und her. Dabei kletterte er mehrfach über die psychologisch wichtige 25.000-Punkte-Marke. Zuletzt notierte er dann wieder - bei leichten Gewinnen - über der runden Marke und beendete die Sitzung 0,37 Prozent im Plus bei 25.026,8 Punkten.
Der TecDAX notierte schlussendlich nahezu unbewegt bei 3.948,36 Punkten, nachdem er tiefer gestartet war und zunächst auch im Anschluss Verluste verbucht hatte.

Der DAX schaffte es am Donnerstag nach einem Auf und AB letztlich über die Marke von 25.000 Punkten. Hilfreich war die Unterzeichnung des Abkommens zwischen den USA und dem Iran zur Beilegung des Krieges, doch die Aussicht auf eine Zinserhöhung in den USA dämpfte die Stimmung.

Wie erwartet beließ die US-Notenbank den Leitzins unverändert. Fed-Chef Kevin Warsh verzichtete bei seiner ersten Sitzung darauf, den von US-Präsident Donald Trump geforderten Zinssenkungen nachzukommen. Marktbeobachter werteten jedoch die veränderte Kommunikation der Notenbank als Hinweis darauf, dass weitere Zinserhöhungen nicht ausgeschlossen sind.

Nach Einschätzung von Marktstratege Stephen Innes rechnen viele Anleger damit, dass der jüngste Energieschock schneller abklingt, als es die Fed derzeit signalisiert. Die im Zuge des Iran-Konflikts stark gestiegenen Ölpreise haben zuletzt deutlich nachgegeben und damit einen Teil der Inflationssorgen entschärft.

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