USA-Iran-Abkommen fix: DAX über 25.000 Punkten fest -- US-Börsen vor Feiertag mit Gewinnen -- Apple-CEO erwartet Preiserhöhungen -- SAP, Oracle, SpaceX, Nebius, Amazon, Lufthansa, VW im Fokus
Douglas-Aktie auf Rekordtief nach erneuter Gewinnwarnung. FreeCast schließt Partnerschaft mit Starlink: Aktie explodiert. Aktien von BASF, Brenntag & Co. fallen: Gewinnmitnahmen belasten Chemiesektor. Siemens Energy: Bericht über mögliche Abspaltung. EU billigt gemeinsamen Einfluss auf KNDS. Pfizer-CFO verlässt den Konzern. Hochstufung sorgt für Rückenwind für Airbus-Aktie. Intel, Micron, SK hynix, Infineon & Co.: Trump-Signal und BE Semiconductor treiben Chip-Aktien an.
Marktentwicklung
Der deutsche Leitindex wechselte am Donnerstag häufiger das Vorzeichen.
Der DAX eröffnete die Sitzung etwas höher und schwankte dann zwischen Gewinnen und Verlusten hin und her. Dabei kletterte er mehrfach über die psychologisch wichtige 25.000-Punkte-Marke. Zuletzt notierte er dann wieder - bei leichten Gewinnen - über der runden Marke und beendete die Sitzung 0,37 Prozent im Plus bei 25.026,8 Punkten.
Der TecDAX notierte schlussendlich nahezu unbewegt bei 3.948,36 Punkten, nachdem er tiefer gestartet war und zunächst auch im Anschluss Verluste verbucht hatte.
Der DAX schaffte es am Donnerstag nach einem Auf und AB letztlich über die Marke von 25.000 Punkten. Hilfreich war die Unterzeichnung des Abkommens zwischen den USA und dem Iran zur Beilegung des Krieges, doch die Aussicht auf eine Zinserhöhung in den USA dämpfte die Stimmung.
Wie erwartet beließ die US-Notenbank den Leitzins unverändert. Fed-Chef Kevin Warsh verzichtete bei seiner ersten Sitzung darauf, den von US-Präsident Donald Trump geforderten Zinssenkungen nachzukommen. Marktbeobachter werteten jedoch die veränderte Kommunikation der Notenbank als Hinweis darauf, dass weitere Zinserhöhungen nicht ausgeschlossen sind.
Nach Einschätzung von Marktstratege Stephen Innes rechnen viele Anleger damit, dass der jüngste Energieschock schneller abklingt, als es die Fed derzeit signalisiert. Die im Zuge des Iran-Konflikts stark gestiegenen Ölpreise haben zuletzt deutlich nachgegeben und damit einen Teil der Inflationssorgen entschärft.
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Anleger an den europäischen Aktienmärkten wurden am Donnerstag im Handelsverlauf etwas mutiger.
Der EURO STOXX 50 tendierte moderat im Plus, nachdem er marginal höher in den Handel gestartet war und zunächst kaum Bewegung zeigte. Sein Schlussstand: 6.331,63 Punkte (+0,5 Prozent).
Die US-Notenbank beließ die Leitzinsen wie erwartet auf dem aktuellen Niveau, doch der neue Notenbankchef Kevin Warsh signalisierte keine Bereitschaft zu den von Präsident Donald Trump geforderten Zinssenkungen. Einige Analysten sehen in den Aussagen der Fed sogar Anzeichen dafür, dass eine straffere Geldpolitik im weiteren Jahresverlauf möglich bleibt.
Nach Ansicht von Marktbeobachtern setzen viele Investoren darauf, dass der zuvor durch den Iran-Konflikt ausgelöste Anstieg der Energiepreise nur vorübergehender Natur war. Mit dem jüngsten Rückgang der Ölnotierungen haben sich auch die Sorgen über einen anhaltenden Inflationsschub spürbar abgeschwächt.
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Die US-Börsen präsentierten sich am Donnerstag stärker.
Der Dow Jones Industrial verabschiedete sich mit einem Plus von 0,14 Prozent bei 51.565,38 Punkten aus der verkürzten Handelswoche.
Der Techwerteindex NASDAQ Composite schloss daneben 1,91 Prozent höher bei 26.517,93 Zählern.
An den US-Börsen ließ sich am Donnerstag eine Erholung beobachten. Rückenwind kam erneut vom Halbleitersektor, dessen anhaltende Stärke dem technologielastigen Index half, einen Teil der Verluste der vergangenen beiden Handelstage wettzumachen. In einer wegen eines Feiertags verkürzte Handelswoche gab es einen versöhnlichen Ausklang. Am Freitag bleiben die US-Börsen wegen des Feiertags zum Gedenken an das Ende der Sklaverei geschlossen.
Die US-Notenbank ließ den Leitzins wie erwartet unverändert und widersetzte sich damit erneut den Forderungen von US-Präsident Donald Trump nach Zinssenkungen. Weil die Fed zugleich ihre Inflationserwartung für 2026 anhob, rechnen die Märkte inzwischen eher mit Zinserhöhungen ab Oktober.
Für etwas Entspannung sorgte der anhaltende Rückgang der Ölpreise. Auslöser war das von den USA und dem Iran unterzeichnete Rahmenabkommen zur Beendigung des Konflikts, das laut Pakistan sofort in Kraft tritt und die Wiederöffnung der Straße von Hormus vorsieht. Dadurch ließen die Sorgen über mögliche Störungen der Ölversorgung nach.
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Die Börsen in Asien präsentierten sich am Donnerstag uneins.
In Tokio konnte der Nikkei 225 neue Rekorde erklimmen und beendete den Handel anschließend 1,65 Prozent höher bei 71.053,49 Punkten.
Auf dem chinesischen Festland notierte der Shanghai Composite letztlich 0,43 Prozent tiefer bei 4.090,48 Zählern.
In Hongkong verlor der Hang Seng derweil 1,59 Prozent auf 23.924,81 Einheiten.
Die Aktienmärkte in Ostasien präsentierten sich am Donnerstag mit gemischter Tendenz. Während die Börse in Japan dank der Fortschritte im Verhältnis zwischen den USA und dem Iran neue Höchststände erreichte, blieben die Märkte in China zurückhaltender.
Auslöser der positiven Stimmung war die am Mittwoch unterzeichnete Absichtserklärung zwischen Washington und Teheran, die den Weg für ein Ende des Konflikts sowie die Wiederöffnung der Straße von Hormus ebnen soll. In der Folge legten die US-Futures zu, während die Ölpreise nachgaben.
An der Wall Street hatten die Kurse zuvor jedoch nachgegeben. Die US-Notenbank beließ ihren Leitzins zwar wie erwartet unverändert, stellte unter ihrem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh jedoch weitere Zinsschritte im Jahresverlauf in Aussicht. Warsh machte bei seiner anschließenden Pressekonferenz deutlich, dass die Eindämmung der Inflation weiterhin hohe Priorität genießt.
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