Heute im Fokus

NVIDIA-Zahlen im Blick: DAX schließt weit im Plus -- US-Börsen höher -- Ölpreise sinken -- EU: USA bekommen Zollvorteile -- BASF, CSG, Cerebras, Chip-Aktien, OHB, BYD, Siemens Energy, RENK im Fokus

aktualisiert 20.05.26 22:09 Uhr

Thales startet IT-Bündnis für Deutschland mit Google Cloud als Partner. Citigroup vergibt neues Top-Kursziel für Infineon. SEC-Pläne für Krypto-Aktien sorgen für Kursfantasie bei Hyperliquid Strategies-Aktie. Ottobock weist Vorwürfe von Leerverkäufer zurück. Gewerkschaftsverband kündigt Zusammenarbeit mit Mercedes-Benz auf. Commerzbank warnt vor UniCredit-Risiken.

Marktentwicklung


Der deutsche Aktienmarkt legte zur Wochenmitte zu.

Der DAX begann den Tag im Minus, arbeitete sich im Verlauf jedoch ins Plus vor und baute seine Gewinne am Nachmittag noch deutlicher aus. Letztlich verabschiedete er sich 1,38 Prozent höher bei 24.737,24 Punkten in den Feierabend.

Der TecDAX fiel anfänglich ebenso und kletterte im weiteren Verlauf auf grünes Terrain, wo er den Tag auch beendete. Er gewann letztlich 1,38 Prozent auf 3.954,89 Zähler.

Der Schaukelkurs im DAX setzte sich fort: Nach seiner deutlichen Erholung bis Dienstagmittag ließ der deutsche Leitindex am Mittwoch bei schwachen Vorgaben aus Asien zunächst weiter Federn, bevor er sich wieder fing.

Während die Lage im Nahen Osten angespannt bleibt, warten die Anleger am Mittwoch gespannt auf die Zahlen des KI-Riesen NVIDIA, die am Abend nach US-Handelsschluss anstehen. "Wenn NVIDIA enttäuscht, könnte es ungemütlich werden", sagte Marktexperte Maximilian Wienke vom Broker Etoro. NVIDIA sei längst kein normales Unternehmen mehr, sondern der zentrale Taktgeber des globalen KI-Booms.

Stützend wirkten die unter Druck geratenen Ölpreise. Hintergrund war eine Meldung der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim, wonach innerhalb der vergangenen 24 Stunden insgesamt 26 Schiffe in Abstimmung mit den Revolutionsgarden die Straße von Hormus passiert haben.

Zusätzlich belastete eine Entscheidung Großbritanniens den Ölmarkt: Die britische Regierung lockerte bestimmte Sanktionen und gestattet auf unbestimmte Zeit den Import von Flugzeugtreibstoff und Diesel, die in Drittstaaten aus russischem Öl raffiniert wurden. Nach Regierungsangaben soll die Regelung fortlaufend überprüft werden.

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