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aktualisiert: 20.11.2018 22:15
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DAX schließt tiefrot -- Wall Street mit deutlichem Verlust-- Covestro: Gewinnwarnung -- Deutsche Bank-Aktie auf Rekordtief -- Wirecard: Starke Gewinnprognose -- Daimler, Tesla, Apple, Bitcoin im Fokus

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Brexit: May kündigt Gespräche mit Juncker in Brüssel an. Société Générale zahlt Milliardenstrafe wegen US-Sanktionsverstößen. China erlaubt Fox-Übernahme durch Disney ohne Auflagen. 48.000 Rentner rutschen 2019 wohl in die Steuerpflicht.

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Der deutsche Aktienmarkt knüpfte an seine Vortagesverluste an und gab auch am zweiten Handelstag der Woche kräftig nach.

Der DAX stieg zunächst mit einem Abschlag in den Handel ein und baute diesen zwischenzeitlich deutlich aus. Bei 11.009,25 Punkten markierte das Börsenbarometer nicht nur das Tagestief, sondern auch den tiefsten Stand seit fast zwei Jahren. Zur Schlussglocke notierte der Index noch 1,58 Prozent tiefer bei 11.066,41 Punkten.

Auch der TecDAX präsentierte sich deutlich schwächer: Er notierte den Tag über im Minus und beendete die Sitzung schließlich mit einem Abschlag von 1,85 Prozent auf 2.479,84 Punkten.

Belastend wirkten sich dabei insbesondere die schwachen Vorgaben von der Wall Street und von den asiatischen Aktienmärkten aus. Insbesondere Techwerte wiesen in Übersee eine deutliche Schwäche auf.

Die Angst vor sinkender Nachfrage hatte zuletzt insbesondere der Halbleiterbranche stark zugesetzt und Aktien des Sektors massiv belastet. "An der Börse kommt bisher keine weihnachtliche Stimmung auf", stellte Thomas Altmann fest, Portfolio-Manager bei QC Partners. Auch die Tatsache, dass in Sachen Handelsspannungen noch immer keine Lösung in Sicht ist, ließ Anleger eher vorsichtig agieren.

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An den europäischen Börsen ging es im Dienstagshandel abwärts.

Der EuroSTOXX 50 startete bereits schwächer in den Tag und baute die Verluste deutlich aus. Letztlich notierte er 1,4 Prozent tiefer bei 3.116,07 Punkten.

Vor allem Technologie-Aktien standen unter Druck. Hier belastete nicht nur der Handelsstreit zwischen China und den USA, der gerade für die global ausgerichteten Lieferketten im Tech-Sektor ein Problem ist, sondern auch die Sorge vor einer nachlassenden iPhone-Nachfrage. Im einem Artikel des Wall Street Journal heißt es, Apple habe die Produktion des iPhone XR nunmehr zum zweiten Mal verringert. Daneben drückte der anhaltende Streit um den italienischen Haushalt 2019 auf die Stimmung der Börsenanleger genauso wie die Unsicherheiten um den Brexit.

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Die Wall Street gab im Dienstagshandel erneut deutlich nach.

Der Dow Jones eröffnete die Sitzung mit deutlichen Abschläge und verzeichnete auch im Verlauf ein sattes Minus. Mit einem Verlust von 2,21 Prozent ging das Börsenbarometer bei 24.465,57 Punkten in den Feierabend. Auch der NASDAQ Composite gab kräftig nach, die Schwäche der Techwerte setzte sich weiter fort und mündete in einem Abschlag von 1,70 Prozent bei einem Schlusskurs von 6.908,82 Indexpunkten.

Die Talfahrt an den US-Börsen setzte sich damit auch am Dienstag fort. Gerade der Tech-Sektor stand unter Beschuss. Am Vortag war die Alphabet-Aktie in einen Bärenmarktmodus gedreht und hatte so das ganze Segment nach unten gezogen. Auch am Dienstag Apple unternehmensseitig im Fokus. Denn die Nachfrage nach iPhones soll sich angeblich verlangsamen, was nicht nur den iKonzern, sondern auch noch Unmengen an Zulieferern betreffe.

Marktbelastend wirkte sich der Absturz der Ölpreise aus. Die allgemeine Risikoaversion habe auch den Ölmarkt erfasst, erklärten Händler den Preisverfall. Es gebe Befürchtungen, dass ein schwächeres Wachstum der Weltwirtschaft die Nachfrage nach Öl dämpfen könnte. Damit wachse die Furcht vor einer Überversorgung des Marktes, zumal Russland und Saudi-Arabien auf Rekordniveau fördern - trotz aller Bemühungen um eine Senkung der Förderquoten.

Der Preisrückgang nahm noch einmal Fahrt auf, nachdem US-Präsident Donald Trump die enge Verbindung der USA mit der saudi-arabischen Regierung betont hatte. Saudi-Arabien habe "eng mit uns zusammengearbeitet" und sei "auf meinen Wunsch eingegangen, die Ölpreise auf einem vernünftigen Niveau zu halten", so Trump, der immer wieder auf niedrigere Ölpreise drängt, nicht zuletzt, um seine Wähler bei Laune zu halten.

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Am Dienstag zeigten sich die Börsen in Fernost schwächer.

Der Nikkei 225 in Tokio verlor 1,09 Prozent auf 21.583,12 Punkte.

Der Hang Seng in Hongkong gab derweil ebenfalls kräftig um 2,02 Prozent auf 25.840,34 Punkte ab. Auch beim Shanghai Composite auf dem chinesischen Festland ging es am Dienstag bergab - mit einem Abschlag von 2,13 Prozent ging der Index bei 2.645,85 Zählern in den Feierabend.

"Kursverluste dominierten das Bild in den asiatischen Börsensälen", merkte die Postbank an. Die Experten verwiesen auf die hohen Kurseinbußen zuvor an der US-Technologiebörse Nasdaq, ausgelöst von einem Bericht über ein nachlassendes Interesse an iPhones von Apple.

"Gerüchte über eine abflauende Nachfrage nach Smartphones lasten schon seit geraumer Zeit auf der Stimmung vieler Investoren", führte die Postbank aus. Papiere des Apple-Kontrahenten Samsung verbilligten sich um rund 2 Prozent. Er habe bereits Mitte Oktober auf dieses Risiko hingewiesen, schrieb Analyst Rod Hall von Goldman Sachs mit Blick auf die iPhone-Nachfrage. In China sinke die Nachfrage nach Smartphones rapide, das werde nun sichtbar.

Auf der Stimmung der Marktteilehmer lastete zudem die Finanzaffäre um den Nissan Motor-Chef Carlos Ghosn wegen mutmaßlicher Verstöße gegen Börsenauflagen.

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20.11.2018
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Air France-KLM9,03
-0,79%
Air France-KLM Jahreschart
Airbus SE (ex EADS)88,81
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Amazon1362,50
1,08%
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ams AG20,12
1,36%
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Apple Inc.145,89
0,66%
Apple Jahreschart
ASML NV144,14
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ASML NV Jahreschart
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Banco BPM S.p.A. Az. Nominativa1,96
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BASF59,87
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Beyond MeatBeyond Meat Jahreschart
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BVB (Borussia Dortmund) Jahreschart
Coca-Cola Co.42,63
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Costco Wholesale Corp.178,09
-2,36%
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Covestro AG43,72
1,53%
Covestro Jahreschart
CRH plc22,28
-2,41%
CRH Jahreschart
Daimler AG47,54
0,58%
Daimler Jahreschart
Deutsche Bank AG7,65
0,34%
Deutsche Bank Jahreschart
Deutsche Börse AG102,75
-2,05%
Deutsche Börse Jahreschart
Deutsche Post AG25,42
2,87%
Deutsche Post Jahreschart
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0,56%
easyJet Jahreschart
Enel S.p.A.4,99
-0,60%
Enel Jahreschart
Evonik AG22,00
0,00%
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Facebook Inc.128,00
2,40%
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FedEx Corp.162,80
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FedEx Jahreschart
Ferratum Oyj8,04
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Ferratum Jahreschart
HelloFresh6,50
-1,29%
HelloFresh Jahreschart
Home2412,74
-6,41%
Home24 Jahreschart
HSBC Holdings plc7,16
-0,91%
HSBC Jahreschart
Infineon AG17,70
1,46%
Infineon Jahreschart
International Consolidated Airlines S.A.6,63
-3,66%
International Consolidated Airlines Jahreschart
Julius Bär31,60
-2,17%
Julius Bär Jahreschart
K+S AG15,90
4,30%
K+S Jahreschart
Kohl's Corp.53,92
0,15%
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Kroger Co.25,45
-2,27%
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LANXESS AG40,87
0,76%
LANXESS Jahreschart
Lowe's Companies Inc.79,96
-3,25%
Lowes Companies Jahreschart
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2,14%
Lufthansa Jahreschart
Macy's Inc26,97
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0,48%
Microsoft Jahreschart
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1,53%
Mitsubishi Jahreschart
Mitsubishi Motors Corp.5,05
-0,59%
Mitsubishi Motors Jahreschart
Nissan Motor Co. Ltd.7,20
0,42%
Nissan Motor Jahreschart
Novartis AG75,12
-0,77%
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Peugeot S.A. (PSA Peugeot Citroën)18,65
3,93%
Peugeot Jahreschart
Porsche Holding SE Vz55,30
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Porsche vz Jahreschart
Renault S.A.54,63
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Rocket Internet SE20,82
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RWE AG St.19,12
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Ryder System Inc.43,53
1,09%
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Samsung38900,00
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-0,87%
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