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aktualisiert: 23.08.2019 23:49
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DAX geht mit Abgaben ins Wochenende -- US-Börsen stürzen ab -- Salesforce überraschend optimistisch -- thyssenkrupp will wohl KlöCo übernehmen -- Wirecard, Lufthansa im Fokus

HP bekommt neuen Chef. VW will sich womöglich an chinesischen Zulieferern beteiligen. Google ändert Android-Namensgebung. Commerzbank prüft wohl weiteren Abbau von bis zu 2500 Stellen. Continental will angeblich neun Werke schließen. Daimler hält an Kooperation mit Renault fest.

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Neue Vergeltungszölle Chinas auf US-Waren sowie ein Tweet Donald Trumps haben die Anleger am Freitag aus dem deutschen Aktienmarkt getrieben und die Indizes belastet.

Der DAX ging mit einem Aufschlag in den Tag und verbuchte weiterhin Gewinne, bevor er am frühen Nachmittag ins Minus rutschte. So verabschiedete er sich schlussendlich mit einem Abschlag in Höhe von 1,15 Prozent auf 11.611,51 Punkte ins Wochenende. Der TecDAX eröffnete ebenfalls auf grünem Terrain, fiel im Verlauf jedoch auch auf roten Boden und schloss 1,03 Prozent schwächer bei 2.720,50 Zählern.

Im Handelsverlauf setzte die Nachricht, dass China neue Vergeltungszölle auf US-Waren erheben will, die Indizes erneut unter Druck. Zudem verschreckte US-Präsident Donald Trump die Anleger. Via Twitter hatte er angekündigt, zeitnah auf die von China angekündigten Zölle zu reagieren. Daneben richteten sich die Blicke der Anleger auf die lange erwartete Rede von Fed-Chef Jerome Powell bezüglich der weiteren Zinspolitik der US-Notenbank.

Unternehmenstechnisch rückte thyssenkrupp in den Fokus: Der Stahlkonzern könnte laut einem Bericht Klöckner & Co übernehmen.

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An Europas Börsen sorgte die erneute Eskalation im US-chinesischen Handelsstreit am Freitag für Abgabedruck.

Der EuroSTOXX 50 begann die Sitzung mit einem Zuwachs und verteidigte diesen auch im weiteren Verlauf. Am Nachmittag verbuchte der Index dann allerdings Abschläge und verlor bis Handelsende 1,17 Prozent auf 3.334,25 Punkte.

Auch auf europäischer Ebene richteten sich die Blicke nach Jackson Hole. Dort verkündete Fed-Chef Jerome Powell jedoch wenig Neues. Er betonte die Flexibilität der US-Notenbank und hielt sich damit weiterhin alle Optionen offen. Die amerikanische Wirtschaft sei außerdem trotz "signifikanter Risiken" in einem "günstigen Zustand".

Daneben rückte der Handelskonflikt zwischen China und den USA wieder in den Mittelpunkt: Wie jüngst bekannt wurde, will China neue Strafzölle erheben. US-Präsident Donald Trump drohte prompt mit Gegenmaßnahmen via Twitter.

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Vor dem Wochenende ging es mit den US-Börsen steil bergab.

Der Dow Jones verlor schließlich mit 25.628,90 Zählern 2,37 Prozent an Wert. Noch schwächer tendierte der Techwerteindex NASDAQ Composite, der 3,00 Prozent auf 7.751,77 Punkte einbüßte.

US-Präsident Donald Trump hat am Freitag US-Notenbankgouverneur Jerome Powell die Show gestohlen - sehr zum Leidwesen von Anlegern an der Wall Street. Denn die geriet mit einer neuen Eskalationsrunde im Handelsstreit massiv unter Druck. Zunächst hatte die Ankündigung chinesischer Gegenmaßnahmen auf jüngst angekündigte US-Importzölle auf chinesische Waren die US-Börsen belastet - wenn auch nur moderat. US-Präsident Donald Trump kündigte dann seinerseits aber neue Vergeltungsschritte gegen China an. Gleichzeitig forderte er US-Firmen zur sofortigen Suche nach Alternativen zu China auf. Daraufhin stürzten die Aktienkurse ab. Dass laut Peter Navarro, Berater des Weißen Hauses, die Gespräche mit China fortgesetzt werden sollen, hob die Stimmung nicht.

Wegen der Trump-Forderungen auf eine Beendigung der Geschäfte mit China stellten Technologie- und Halbleiterwerte die größten Verlierer am Aktienmarkt. Ihre Sektorindizes sackten wegen der hohen China-Korrelation um jeweils über 4 Prozent ab. Apple stürzten um 4,6 Prozent ab. FedEx, Amazon und United Parcel Service gaben um bis zu 3,9 Prozent nach. Trump hatte diese Unternehmen bei seinen Forderungen gegen China explizit genannt.

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Vor dem Wochenende ging es an den asiatischen Aktienmärkten bergauf.

Der japanische Leitindex Nikkei wies zum Handelsende einen Aufschlag von 0,40 Prozent auf 20.710,91 Punkte aus.

Der Shanghai Composite gewann vor dem Wochenende 0,49 Prozent auf 2.897,43 Zähler, während der Hang Seng in Hongkong zum Schluss 0,50 Prozent fester bei 26.179,33 Einheiten notierte.

Im Mittelpunkt steht am Freitag die Rede von Fed-Chef Jerome Powell. Anleger setzen darauf, dass sich aus den Aussagen des Notenbank-Präsidenten Hinweise auf die kommende Geldpolitik ableiten lassen.

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