finanzen.net
06.11.2013 03:00

Cancom & Co: Die Jagd auf IT-Werte

Folgen
In der IT-Branche werden die Claims im ­Moment neu abgesteckt. Cancom beispielsweise hat sich bei Pironet eingekauft. Doch wo könnte die nächste Übernahme lauern?
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von Jörg Lang, Euro am Sonntag

Zuvor versuchte Bechtle bei Cancom zu landen, musste dann aber einen Rückzieher machen. Die entscheidende Frage ist nun: Wo könnte der Übernahmezug als Nächstes halten? Gemessen an der Marktstellung seiner Produkte und der Stabilität des betrieblichen Cashflows ist die Software AG ein logischer Kandidat. Auch die Bewertung ist nach einer langen Konsolidierungsphase im Moment nicht besonders anspruchsvoll. Dass Deutschlands Nummer 2 in der Softwarebranche nicht als heißer Dauerbrenner auf den Übernahmelisten gehandelt wird, liegt vor allem an der Stiftung des Firmengründers Peter M. Schnell, die knapp 30 Prozent der Aktien kontrolliert.

Der verkauft nie, ist wohl die gefestigte Börsenmeinung. Allerdings hat sich das Unternehmen in der jüngeren Vergangenheit schwergetan, die schnellen Technologiewechsel ohne Ergebnisdelle wegzustecken. Auch 2013 zeigen Umsätze und Erträge trotz der Firmenkäufe nach unten. Ob das dem ­Firmengründer, der die Dividenden für gemeinnützige Zwecke einsetzt, egal ist? Wohl kaum. Offensichtlich könnte er bei einem Verkauf eine hohe Prämie erzielen, die er mit der Dividende des Unternehmens nie erreichen kann.

Auch bei kleineren IT-Firmen gibt es interessante Übernahmekandidaten. Eine ähnliche Gesellschafterstruktur wie Software AG hat beispielsweise USU Software. Großaktionär Udo Strehl kontrolliert mehr als die Hälfte der ­Aktien. Das Unternehmen hat sich auf IT-Steuerung und Wissensmanagement spezialisiert. USU ist dank intelligenter Übernahmen gewachsen und ist dabei, seine Aktivitäten zu internationalisieren. Dabei helfen die Produkte zum Lizenzmanagement. Hier hat USU auch eine Kooperation mit Computer Associates.

Ob Strehl seine Aktien mal an den US-Software­riesen verkaufen würde?
Für strategische Käufer hat Quanmax einiges zu bieten. Das Unternehmen ist nach dem Zu­sammenschluss mit dem IT-Dienstleister S & T Marktführer in Osteuropa. Diese Marktposition ist nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand zu reproduzieren. Wer in dem Markt vertreten sein will, kommt mit der Übernahme von Quanmax billiger zum Zug, selbst wenn Aufgeld gezahlt werden muss.

Die umsatzstärksten Technologieunternehmen der USA

52,7 Milliarden US-Dollar

Platz 10: Intel
Platz zehn geht an Intel. Der Umsatz des Halbleiterherstellers aus Santa Clara betrug im Jahr 2013 52,7 Milliarden US-Dollar.

56,9 Milliarden US-Dollar

Platz 9: Dell
Der PC-Hersteller Dell belegt mit einem Umsatz in Höhe von 56,9 Milliarden US-Dollar Rang neun der umsatzstärksten Technologieunternehmen der USA. Im September 2013 kaufte der Gründer Michael Dell sein Unternehmen für 24,9 Milliarden US-Dollar zurück, weshalb ein Delisting der Dell-Aktien an der NASDAQ Ende Oktober erfolgte.

64,66 Milliarden US-Dollar

Platz 8: Comcast
Comcast gilt als größter Kabelnetzbetreiber, zweitgrößter Internetdienstanbieter sowie als drittgrößte Telefongesellschaft der USA. Der Umsatz des Unternehmens lag 2013 bei 64,66 Milliarden US-Dollar, im Vergleich zum Jahr 2012 eine Steigerung von 3,3 Prozent.

74,45 Milliarden US-Dollar

Platz 7: Amazon
Auf Platz sieben liegt Amazon. 2013 betrug der Umsatz des Unternehmens 74,45 Milliarden US-Dollar. Noch im Vorjahr lag der Umsatz bei 61,09 Milliarden US-Dollar.

77,85 Milliarden US-Dollar

Platz 6: Microsoft
Microsoft ist der größte Softwarehersteller der Welt und gilt als sechstgrößter Technologiekonzern der USA. 2013 lag der Umsatz des Unternehmens aus Redmond bei 77,85 Milliarden US-Dollar.

99,8 Milliarden US-Dollar

Platz 5: IBM
Mit einem Umsatz in Höhe von 99,8 Milliarden US-Dollar im Jahr 2013 liegt IBM auf Rang fünf. Im Vergleich zum Vorjahr muss der Konzern einen Verlust von circa 5 Prozent beim Umsatz hinnehmen. IBM bietet vor allem Hardware, Software und Dienstleistungen im IT-Bereich an. Daneben ist IBM aber auch als Beratungsunternehmen tätig.

112,3 Milliarden US-Dollar

Platz 4: Hewlett-Packard
Der Umsatz von Hewlett-Packard betrug im Jahr 2013 112,3 Milliarden US-Dollar. Das befördert den US-amerikanischen Technologiekonzern auf Platz vier.

120,6 Milliarden US-Dollar

Platz 3: Verizon Communications
Platz drei sichert sich Verizon Communications. Das Telekommunikationsunternehmen mit Hauptsitz in New York erzielte 2013 einen Umsatz in Höhe von 120,6 Milliarden US-Dollar.

128,8 Milliarden US-Dollar

Platz 2: AT&T
Rang zwei geht an den nordamerikanischen Telekommunikationskonzern AT&T mit einem Umsatz in Höhe von 128,8 Milliarden US-Dollar im Jahr 2013. AT&T konzentriert sich auf die Telefon-, Daten- und Videotelekommunikation sowie Mobilfunk und Internetdienstleistungen.

170,9 Milliarden US-Dollar

Platz 1: Apple
Das umsatzstärkste Technologieunternehmen der USA ist Apple. Im Geschäftsjahr 2013 lag der Umsatz bei 170,9 Milliarden US-Dollar. Noch Ende der 90er Jahre glaubten nicht viele an ein Überleben des kalifornischen Unternehmens.

Nur 17 Millionen Euro Börsenwert bringt die ­badische Realtech auf die Waage. Der IT-Dienstleister im SAP-Umfeld, der auch eigene Softwareprodukte vermarktet, musste zum Halbjahr dicke Verluste zu verkraften. Die Bilanz ist allerdings weitgehend in Ordnung. Zudem besitzt Realtech eine wertvolle Immobilie direkt am SAP-Firmengelände. Wenn eine IT-Firma mit langjähriger Erfahrung bei SAP-Implika­tionen mit dem halben Umsatz bewertet wird und 30 Prozent der Erlöse noch aus dem Verkauf der eigenen Software kommen, sollten Branchenkenner aufhorchen.


Platz 10: 170,9 Milliarden US-Dollar

Platz 1: Apple
Das umsatzstärkste Technologieunternehmen der USA ist Apple. Im Geschäftsjahr 2013 lag der Umsatz bei 170,9 Milliarden US-Dollar. Noch Ende der 90er Jahre glaubten nicht viele an ein Überleben des kalifornischen Unternehmens.

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