finanzen.net
12.12.2018 07:36
Bewerten
(0)

Huawei-Finanzchefin gegen Kaution vorerst freigelassen

DRUCKEN

Vancouver/Peking (Reuters) - Die in Kanada festgenommene Finanzchefin des chinesischen Technologieriesen Huawei, Meng Wanzhou, kommt vorerst gegen eine millionenschwere Kaution auf freien Fuß.

Ein kanadisches Gericht stimmte nach einer Anhörung am Dienstag in Vancouver einem entsprechendem Antrag ihrer Rechtsanwälte zu. Die Managerin, die am 6. Februar erneut vor Gericht erscheinen soll, muss umgerechnet 6,6 Millionen Euro hinterlegen. Zudem muss sie ihren Pass abgeben und sich von einem Wachdienst beaufsichtigen lassen.

Meng war auf Betreiben der USA Anfang Dezember in Vancouver festgenommen worden. US-Ermittler fordern die Auslieferung Mengs. Sie werfen ihr vor, Verbindungen zu einer Firma vertuscht zu haben, die trotz Sanktionen technische Geräte an den Iran verkaufte. China forderte von Kanada die Freilassung Mengs und drohte andernfalls mit ernsthaften Konsequenzen.

Der Fall schürt an den globalen Finanzmärkten Sorgen vor einer Zuspitzung des Handelskonflikts zwischen den USA und China. Bei einer Auslieferung in die USA drohen der 46-Jährigen Anklagen wegen Betrugs im Zusammenhang mit Iran-Sanktionen. Im Fall einer Verurteilung könnte sie für Jahrzehnte ins Gefängnis gehen. Meng ist die Tochter des Firmengründers Ren Zhengfei.

In einem Interview mit Reuters deutete US-Präsident Donald Trump an, sich in den Fall einschalten zu wollen, wenn dies dem nationalen Sicherheitsinteresse des Landes diene oder zu einem Handelspakt mit China führe. Man habe ihn aber noch nicht gefragt. Bislang sei nur mit seinen Beratern gesprochen worden, ergänzte Trump.

Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Heute im Fokus

DAX schließt schwächer -- Dow beendet Handel zurückhaltend -- Deutsche Bank und Commerzbank loten offiziell Fusion aus -- Boeing, Daimler, Talanx, LEONI im Fokus

VW-Konzernchef Diess kauft in großem Stil Volkswagen-Aktien. Uber-Konkurrent Parlamentspräsident macht Regierung Strich durch die Rechnung. Lyft strebt Milliarden-Erlös bei Börsengang an. Italiens Aufseher verbieten ING Neukundengeschäft wegen Kontrollmängeln. Nordex-Aktien kratzen an 200-Wochen-Linie - Citi nicht mehr negativ.

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

In diesen Ländern ist Netflix am teuersten
Hier müssen Abonnenten tief in die Tasche greifen
Die korruptesten Länder der Welt
In diesen Staaten ist die Korruption am höchsten
Abschlüsse der DAX-Chefs
Diese Studiengänge haben die DAX-Chefs absolviert
Erster Job
Wo Absolventen am meisten Geld verdienen
Das Schwarzbuch 2018/2019
Wo 2018 sinnlos Steuern verbrannt wurden
mehr Top Rankings

Umfrage

Nun ist es bestätigt: Deutsche Bank und Commerzbank loten offiziell eine Fusion aus. Glauben Sie, dass es tatsächlich dazu kommen wird?

finanzen.net Brokerage

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Wirecard AG747206
CommerzbankCBK100
Deutsche Bank AG514000
Aurora Cannabis IncA12GS7
Daimler AG710000
Boeing Co.850471
Deutsche Telekom AG555750
LEONI AG540888
Amazon906866
SteinhoffA14XB9
Infineon AG623100
Apple Inc.865985
BASFBASF11
Allianz840400
TeslaA1CX3T