Hypoport: Werden die Skeptiker widerlegt?
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Die Aktie von Hypoport ist im März erneut unter Druck geraten und auf ein frisches Jahrestief abgesackt. Vor allem ein Faktor dürfte dafür entscheidend sein.
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Nachdem Hypoport die Rohertragsprognose im Jahresverlauf 2025 von 270 auf 260 Mio. Euro reduziert hatte, wurde am Ende schließlich eine Steigerung um ca. 10 Prozent auf 266 Mio. Euro erzielt. Erfreulich war allerdings, dass das EBIT trotzdem sehr deutlich, um 85 Prozent auf 33 Mio. Euro, verbessert werden konnte und damit die Zielspanne, die nicht angepasst worden war, mittig erreicht hat.
Dynamik im Fokus
Die Kernfrage für die Aktie ist allerdings, welche Dynamik das Unternehmen in 2026 entfalten kann. Gegen Ende des letzten Jahres war das Wachstum bei der wichtigen Hypoport-Plattform Europace, die auf die Immobilienfinanzierung fokussiert ist, zum Erliegen gekommen. Das relativ hohe Marktzinsniveau, das durch die Verwerfungen des Irankriegs nun sogar noch Auftrieb bekommen könnte, wirkt hier deutlich dämpfend.
Vorsichtige Prognose zum Rohertrag
Das Management hat vor diesem Hintergrund die Messlatte für 2026 erst einmal nicht zu hoch gelegt und erwartet nur einen Anstieg des Rohertrags um mindestens 5 Prozent auf 280 Mio. Euro. Effizienzverbesserungen und rückläufige Verluste bei noch defizitären Töchtern sollen trotzdem einen deutlichen EBIT-Anstieg auf 40 bis 55 Mio. Euro ermöglichen.
EBIT-Konsensschätzung eher am unteren Ende
Analysten sind diesbezüglich aktuell eher vorsichtig und erwarten inzwischen im Konsens (Stand 13.04.) ein EBIT von rund 43 Mio. Euro, das damit eher am unteren Ende der Range liegt. Daraus leitet sich zu einem Kurs von knapp 79 Euro ein Konsens-KGV26 von 17 ab. Das scheint aus unserer Sicht angemessen.
Gelingt eine Überraschung
Es sei denn, es zeichnet sich ab, dass es bei Hypoport in der aktuellen Periode besser läuft als im Konsensszenario. In Kürze veröffentlicht das Unternehmen erste Kennzahlen für das erste Quartal. Gelingt eine positive Überraschung, die die Analysten und die Anleger etwas positiver auf den weiteren Jahresverlauf blicken lässt, dürfte die Aktie den nächsten Versuch einer Trendwende starten.
Deutlich besser läuft es hingegen bei der 2G Energy AG. Hier sorgen die wachsende Nachfrage und ein starker Auftragseingang für gute Stimmung. Auch die Aktie profitiert: zum Artikel
Bei Pyrum wartet der Markt hingegen noch auf eine entscheidende Nachricht. Kommt sie wie erhofft in den nächsten Wochen, könnte das die Initialzündung sowohl für ein stark beschleunigtes Wachstum als auch für die Aktie sein: zum Artikel
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Erstellung am 13.04.26 um 9:23 Uhr.
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