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14.06.2018 12:25
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IG BCE zurrt Forderung fest - Auftakt in Rheinland-Pfalz

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HANNOVER/GLADBECK (dpa-AFX) - Die Gewerkschaft IG BCE hat ihre Forderung nach sechs Prozent mehr Geld in der Chemie-Industrie festgezurrt. Zusätzlich soll das Urlaubsgeld der rund 580 000 Beschäftigten verdoppelt werden, beschloss die große Tarifkommission am Donnerstag in Gladbeck und bewegte sich damit im Rahmen der bisherigen Diskussion. Zudem will die Gewerkschaft ein stärkeres Mitspracherecht der Arbeitnehmer bei flexiblen Arbeitszeiten durchsetzen.

Die zunächst nach neun Regionen getrennten Tarifverhandlungen beginnen am kommenden Mittwoch (20. Juni) in Rheinland-Pfalz, dann folgen Nordrhein-Westfallen und Hessen. Auf Bundesebene kommen IG BCE und Chemie-Arbeitgeber erstmals am 5. September in Hannover zusammen.

Die chemische Industrie strotze vor Kraft und habe die Anlagen auf Rekordniveau ausgelastet, erklärte Verhandlungsführer Ralf Sikorski. Mit der kräftigen Anhebung des Urlaubsgeldes wolle man ein soziales Zeichen setzen, weil davon die Beschäftigten in den unteren Entgeltgruppen überproportional profitierten.

Die Arbeitgeber haben der Gewerkschaft mangelnde Bodenhaftung vorgeworfen. Wegen des höheren Urlaubsgeldes verlange sie "6+1 Prozent". Gleichzeitig trete sie für höhere Renten und eine wieder paritätische Finanzierung der Krankenversicherung ein, was für die Unternehmen die Personalkosten treibe, erklärte der Hauptgeschäftsführer des Bundesarbeitgeberverbands Chemie (BAVC), Klaus-Peter Stiller bereits vor Wochen. "Die Bäume wachsen, aber sie wachsen auch in der Chemie nicht in den Himmel."

Neben der sechsprozentigen Entgelterhöhung bei 12 Monaten Laufzeit fordert die IG Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) eine Anhebung des Urlaubsgelds von derzeit 20,45 Euro auf 40 Euro pro Urlaubstag für Vollzeitbeschäftigte. Für Auszubildende soll das komplette Urlaubsgeld von heute 449,94 Euro auf 900 Euro jährlich steigen./ceb/DP/stw

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