Aktien von VW und Wolters Kluwer fliegen raus - Nokia und Engie neu im EURO STOXX 50
Der Börsenbetreiber Stoxx hat am Dienstag Änderungen in der Zusammensetzung der Indizes EURO STOXX 50 und Stoxx 50 mitgeteilt.
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In den EURO STOXX 50 rücken demnach die Aktien von Engie und Nokia auf, Platz machen müssen dafür VW und Wolters Kluwer. Im Stoxx 50 werden Barclays den Platz von Wolters Kluwer übernehmen.
Die Änderungen treten mit Handelsbeginn am 21. September in Kraft.
Nachfolgend die Inexänderungen in tabellarischer Übersicht:
+ EURO STOXX 50
AUFNAHME
- Engie
- Nokia
HERAUSNAHME
- VW
+ STOXX-50
AUFNAHME
- Barclays
HERAUSNAHME
- Wolters Kluwer
Fraport und Aumovio fallen aus dem Stoxx Europe 600
Der Börsenbetreiber Stoxx hat am späten Dienstag Änderungen im Stoxx-Europe-600-Index mitgeteilt. Unter anderem fallen Fraport und Aumovio aus dem Index heraus. Gleichzeitig werde der griechische Aktienmarkt neu klassifiziert als "Developed Market" (bisher: "Emerging Market").
Die Änderungen treten mit Handelsbeginn am 21. September 2026 in Kraft.
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Die Indexänderungen im Einzelnen:
+ STOXX-EUROPE-600 +
AUFNAHME
National Bank of Greece
Endeavour Mining
Piraeus Bank
Alpha Bank
Metlen Energy & Metals
XTB SA
Jumbo
HERAUSNAHME
Kongsberg Maritime
Fraport
JD Sports Fashion
Tauron
Bucher Industries
Aumovio
Wihlborgs Fastigheter
Signify
SES
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VW sehr schwach - Kriselnder Konzern muss Eurostoxx 50 verlassen
Die Aktien von VW sind am Mittwoch mit zuletzt 3,32 Prozent Minus bei 74,04 Euro unter den größten Verlierern im schwachen Autosektor zu finden. Seit dem Vorabend steht fest, dass die Papiere der Wolfsburger Mitte des Monats ihren Platz im EuroStoxx 50 verlieren werden. Damit besteht Anpassungsbedarf für Indexfonds. Auch BMW hatte als Abstiegskandidat gegolten, die Münchener konnten sich aber letztlich retten. Am Mittwoch verloren auch sie bis zu zwei Prozent.
Der Verlust an Bedeutung am Kapitalmarkt kommt nicht von ungefähr. Denn VW steckt in der Krise und muss nach Ansicht der Automobilexpertin Helena Beron Wisbert zügig handeln, um die Perspektive für das Unternehmen zu verbessern. "Die Sparprogramme, die wir jetzt bei allen Autobauern sehen, sind unvermeidbar", sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. Die deutschen Autobauer dominieren den Wettbewerb in Europa laut Beron Wisbert zwar noch. Ihr zufolge schwinden aber bei den Elektroautos auch hier die Marktanteile.
Das Management um Konzernchef Oliver Blume arbeitet über den laufenden Arbeitsplatzabbau hinaus an einem neuen "Zielbild 2030". "Die Lage ist mehr als kritisch", sagte Blume zum Auftakt in die Betriebsversammlungen.
DOW JONES / dpa-AFX
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Bildquellen: Prosus
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| Datum | Rating | Analyst | |
|---|---|---|---|
| 07.09.26 | Volkswagen (VW) vz Market-Perform | Bernstein Research | |
| 07.09.26 | Volkswagen (VW) vz Outperform | RBC Capital Markets | |
| 07.09.26 | Volkswagen (VW) vz Buy | Jefferies & Company Inc. | |
| 04.09.26 | Volkswagen (VW) vz Market-Perform | Bernstein Research | |
| 04.09.26 | Volkswagen (VW) vz Buy | Deutsche Bank AG |
