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24.01.2020 16:18
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Sparen - kein Kinderspiel

ING Markets-Kolumne: Sparen - kein Kinderspiel | Nachricht | finanzen.net
ING Markets-Kolumne
Carsten Brzeski
Fast ein Drittel der Deutschen ohne jegliche Ersparnisse: Dieses Ergebnis unserer repräsentativen Umfrage sorgte letztes Jahr für einiges Aufsehen im selbstverstandenen "Land der Sparer".
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Sparen - kein Kinderspiel

Fast ein Drittel der Deutschen ohne jegliche Ersparnisse: Dieses Ergebnis unserer repräsentativen Umfrage sorgte letztes Jahr für einiges Aufsehen im selbstverstandenen "Land der Sparer". Die Deutschen, die über Ersparnisse verfügen, stehen mit deren Höhe aber im Vergleich gut da und sind auch nicht unzufrieden. Neben weiteren Fragen zum Sparverhalten wollten wir von den Deutschen, die Kinder im Haushalt haben, außerdem wissen, ob es Ersparnisse oder andere Geldanlagen gibt, die auf den Namen der Kinder lauten oder zumindest explizit für diese vorgesehen sind.

Das war bei weniger als der Hälfte der Fall. Dort, wo solche Ersparnisse oder Anlagen existieren, sind vor allem langfristig angelegte Gelder beliebt - wenn diese schon seit längerer Zeit laufen, dürften sie auch heute noch eine nennenswerte Verzinsung abwerfen. Anlagen in Wertpapieren spielen nur eine kleine Rolle.

An Nummer 1 der erklärten Sparziele steht dabei mit mehr als 40 Prozent die Ausbildung der Kinder, dicht gefolgt vom Führerschein. Bei einem knappen Viertel wird auch schon auf das erste eigene Auto gespart. Mehr als ein Drittel gibt hingegen an, dass es keinen fest eingeplanten Verwendungszweck für die Ersparnisse und Geldanlagen der Kinder gibt.


"Haben Sie Ersparnisse oder Geldanlagen, die auf den/die Namen Ihres Kindes/Ihrer Kinder lauten oder für diese vorgesehen sind? Wird mit diesen Ersparnissen oder Geldanlagen auf bestimmte Ziele hin gespart?" Jeweils Mehrfachantworten möglich.



Quelle: ING International Survey

Dass über die Hälfte der Umfrageteilnehmer mit Kindern im Haushalt angibt, dass für diese keine eigenen Sparkonten oder andere Anlagen existieren, erstaunt zunächst einmal - zumal bei Befragten mit Kindern im Haushalt der Anteil ohne jegliche Ersparnisse etwas geringer liegt als bei den übrigen Deutschen. Nun könnte man natürlich zur Beruhigung annehmen, dass auch diese Eltern zwar sparen, aber schlicht keine Notwendigkeit sehen, Ersparnisse für die Kinder getrennt von den eigenen aufzubauen.

Der Blick in die Daten zeigt jedoch: Bei den Haushalten mit Kindern, in denen es keine separaten Ersparnisse für den Nachwuchs gibt, sind in 40 Prozent der Fälle auch keine sonstigen Ersparnisse vorhanden. In vielen Fällen ist es also offenbar keine organisatorische Entscheidung über die Aufteilung, stattdessen fehlt es oft schlicht und einfach an der Möglichkeit, Rücklagen zu bilden. Sparen - kein Kinderspiel.


Wichtige rechtliche Hinweise:

Die obigen Beiträge und Informationen stellen keine Anlageberatung oder sonstige Empfehlungen zum Erwerb, Halten oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Es handelt sich auch nicht um eine Finanzanalyse, sondern um eine Werbemitteilung. Die Inhalte erfüllen nicht alle gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalyen und unterliegen keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen. Die Inhalte geben nicht die Meinung der ING Bank N.V. wieder, sondern der Autoren der angegebenen Quelle. Der Verfasser übernimmt trotz sorgfältiger und eingehender Prüfung keine Gewähr für die Vollständigkeit, Aktualität, Korrektheit oder Qualität der zur Verfügung gestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Verfasser oder die ING Bank N.V., aufgrund von Schäden materieller oder ideeller Art durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen, beziehungsweise die durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen entstanden sind, werden grundsätzlich ausgeschlossen. Der Autor erklärt, dass er beziehungsweise sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten sein könnte, auf die sich die Inhalte beziehen, beziehungsweise in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt gewesen sein könnte . Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes. Der Autor versichert, dass sämtliche Inhalte unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit erstellt und veröffentlicht werden.

Carsten Brzeski, Chefvolkswirt der ING-DiBa, äußert sich kurz und prägnant zu aktuellen volkswirtschaftlichen Entwicklungen und Ereignissen. Die konjunkturellen Entwicklungen in Deutschland und Europa, Entscheidungen der Zentralbanken sowie Trends an den internationalen Finanzmärkten bilden dabei die Schwerpunkte seiner Kommentare.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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