Anthropic-Aktie schon ab Oktober an der Börse? Insider geben Einblick in milliardenschweren IPO

Anthropic plant seinen IPO offenbar schon im Oktober. Mit starken Partnern wie NVIDIA, Google und Microsoft könnte der Börsengang über 60 Milliarden US-Dollar einbringen.
Werte in diesem Artikel
• Anthropic-IPO offenbar schon im Oktober 2026
• Kooperationen mit großen Tech-Konzernen wie NVIDIA
• Hoher Marktwert erwartet
Der US-amerikanische KI-Hersteller Anthropic, bekannt für den Chatbot Claude, plant offenbar bereits im Oktober den Gang an die Börse, wie Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtet. Das Unternehmen tritt damit in direkten Wettbewerb mit OpenAI, das ebenfalls einen IPO vorbereitet.
Erste Gespräche mit führenden Wall-Street-Banken sollen bereits laufen. Die Insider berichten gemäß Bloomberg, dass Goldman Sachs, JPMorgan und Morgan Stanley für Schlüsselrollen bei den Notierungen von Anthropic und OpenAI in Betracht gezogen werden. Die Informationen stammen von nicht namentlich genannten Quellen, da die Pläne noch nicht öffentlich sind.
NVIDIA, Microsoft und Co: Milliardenbewertung dank starker Partner
Anthropic wurde zuletzt in einer 30-Milliarden-Dollar-Finanzierungsrunde mit 380 Milliarden US-Dollar bewertet, wie der Konzern selbst bekannt gab. Das Unternehmen arbeitet eng mit etablierten Tech-Konzernen zusammen, darunter Alphabet, Amazon, Microsoft und NVIDIA, die sowohl Kapital als auch spezialisierte Chips und Technologien bereitstellen.
Gegründet 2021 von ehemaligen OpenAI-Mitarbeitern, darunter CEO Dario Amodei, verfolgt Anthropic den Anspruch, verantwortungsvollere KI zu entwickeln als seine Konkurrenten. Der Claude-Chatbot und die zugrunde liegende Technologie gewinnen zunehmend an Bedeutung bei Unternehmen aus Finanz- und Gesundheitssektor sowie bei Entwicklern. Anthropic plant zudem 50 Milliarden US-Dollar in den Bau eigener Rechenzentren in den USA zu investieren, wie Bloomberg berichtet.
Anthropic IPO voraus: Rechtliche Hürden und Chancen
Zu Beginn dieses Jahres geriet Anthropic in Konflikt mit dem Pentagon, das das Unternehmen als Bedrohung für die US-Lieferkette einstufte. Laut mehrerer Medienberichte erwirkte das Unternehmen daraufhin eine gerichtliche Anordnung, die das Verbot der Regierungsnutzung der Technologie blockierte, nachdem Anthropic argumentierte, der Schritt könnte das Unternehmen Milliarden an entgangenen Einnahmen kosten.
Laut The Information könnte der Börsengang von Anthropic mehr als 60 Milliarden US-Dollar einbringen, was ihn zu einem der größten IPOs im Technologie-Sektor machen würde. Mit der Kombination aus starker Finanzkraft, strategischen Partnerschaften und klarer Positionierung als verantwortungsvoller KI-Anbieter dürfte Anthropic das Rennen um den nächsten großen KI-Börsengang spannend gestalten - und den Markt der künstlichen Intelligenz weiter verändern.
Bettina Schneider, Redaktion finanzen.net
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