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26.05.2019 09:43
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Iran-Geschäft bricht ein: Deutsche Firmen flüchten

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BERLIN (dpa-AFX) - Das harte Vorgehen der USA gegen den Iran belastet die deutsche Wirtschaft zunehmend. Von 120 deutschen Unternehmen, die im Iran aktiv gewesen seien, seien nur noch 60 im Land, sagte der Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Volker Treier, der Deutschen Presse-Agentur. Der deutsch-iranische Handel ist eingebrochen. Im ersten Quartal seien die deutschen Exporte in das Land im Vorjahresvergleich um 50 Prozent gesunken, die iranischen Ausfuhren nach Deutschland um fast 42 Prozent.

"Die wirtschaftliche Situation ist delikat und alles andere als ermutigend für die deutschen Unternehmen", sagte Treier. "Die US-Sanktionen wirken auf die Wirtschaftsbeziehungen wie ein Vollembargo, weil der Finanzsektor betroffen ist." Seit dem Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen im vergangenen Jahr und besonders seit der Verhängung neuer amerikanischer Sanktionen vor allem gegen den Finanz- und Energiesektor steckt der Iran in einer akuten Wirtschaftskrise. Die Amerikaner hatten den Druck auf die iranische Führung zuletzt noch einmal massiv erhöht, unter anderem mit militärischen Drohungen./hoe/DP/zb

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