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11.02.2019 14:27
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Iran feiert Islamische Revolution und will aufrüsten

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Dubai (Reuters) - Der Iran hat zum 40. Jahrestag der Islamischen Revolution angekündigt, seine militärische Schlagkraft zu erhöhen.

Zudem lehnt das Land trotz internationaler Kritik einen Rückzug aus den regionalen Konfliktherden ab. "Wir haben nicht und wir werden nicht um Erlaubnis fragen, um verschiedene Raketen-Typen zu entwickeln", sagte Präsident Hassan Ruhani am Montag in einer im staatlichen Fernsehen übertragenen Rede. Auch wirtschaftliche Sanktionen würden zu keinem Kurswechsel führen, betonte das Staatsoberhaupt. Die Revolutionsgarden drohten, israelische Städte zu zerstören, sollten die USA den Iran angreifen.

In den Städten gingen Hunderttausende Menschen auf die Straßen, um den Jahrestag des Sieges von Ajatollah Ruhollah Khomeini über den Schah zu feiern. Menschenmengen skandierten "Tod Israel, Tod den USA". Zudem wurden US-Flaggen verbrannt. Die USA waren der wichtigste Verbündete des Schah und sind entschiedener Gegner der jetzigen Regierung in Teheran.

Ruhani erklärte, der Iran werde den Weg der Stärkung seines Militärs weiter verfolgen. Nach Berichten iranischer Medien haben die Revolutionsgarden vergangene Woche eine Boden-Boden-Rakete mit einer Reichweite von 1000 Kilometern vorgestellt. Die Islamische Republik wird für ihr Raketenprogramm immer wieder kritisiert. US-Präsident Donald Trump begründete den Ausstieg aus dem Atomabkommen mit dem Iran unter anderem damit, dass es die Raketenproduktion des Landes nicht beschneide.

RUHANI: IRANER HELFEN EINANDER

Zudem verhängten die USA Sanktionen, die im Iran zu steigenden Preisen, Lebensmittelknappheit und hoher Inflation beigetragen haben. Ruhani zeigte sich unbeeindruckt: "Das iranische Volk hat und wird womöglich weiterhin wirtschaftliche Schwierigkeiten haben. Aber wir werden die Probleme überwinden, indem wir uns gegenseitig helfen."

Der Kommandant der Elitetruppe Revolutionsgarden, Jadollah Dschawani, drohte den USA mit einem Gegenschlag auf Israel, sollten sie die den Iran angreifen. "Die Vereinigten Staaten haben nicht den Mut, eine einzige Kugel trotz all ihrer defensiven und militärischen Fähigkeiten auf uns abzufeuern", sagte er nach einem Bericht der Nachrichtenagentur IRNA. "Aber wenn sie uns angreifen sollten, werden wir Tel Aviv und Haifa dem Erdboden gleichmachen."

Ruhani bekräftigte den Führungsanspruch seines Landes in der Region: "Die Welt hat gesehen, dass der Iran entschlossen ist, den Menschen im Irak, in Syrien, Libanon und Jemen zu helfen." Der Iran begreift sich als Schutzmacht der Schiiten und ringt mit dem sunnitischen Königreich Saudi-Arabien um die Vorherrschaft in der Region. So unterstützen beide Mächte gegnerische Seiten in den Bürgerkriegen im Jemen und in Syrien.

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