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12.11.2015 17:31

IWF-Experten raten Fed in Papier für G20 zu späterer Zinswende

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Washington/Chicago (Reuters) - Der Internationale Währungsfonds (IWF) rät der US-Notenbank Fed in einem Arbeitspapier von einer raschen Zinserhöhung ab.

Die Empfehlung ist in einem Bericht von IWF-Experten für das am Sonntag beginnende Treffen der führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) in der Türkei enthalten. Die Fed solle noch abwarten, bis sich der Arbeitsmarkt weiter aufgehellt habe, heißt es in dem am Donnerstag bekanntgewordenen Papier. Zudem seien weitere klare Anzeichen nötig, dass sich die Inflation stetig dem von der Fed angestrebten Ziel einer Jahresteuerung von zwei Prozent annähere.

Ein Mitglied aus dem engsten Führungskreis der Fed teilt diese Meinung: "Die Inflationsaussichten sind zu mau", sagte der Chef der Notenbank von Chicago, Charles Evans. Daher könne es durchaus noch bis weit ins nächste Jahr hinein dauern, bis die Preisentwicklung eine geldpolitische Straffung rechtfertige. Die niedrigen Ölpreise und der starke Dollar dämpften die Inflationsrate. Daher rechne er damit, dass die Zentralbank ihr Inflationsziel Ende 2018 noch nicht erreicht haben werde.

Notenbank-Chefin Janet Yellen hatte jüngst eine Zinserhöhung im Dezember als "durchaus möglich" bezeichnet. Nach überraschend gut ausgefallenen Daten vom Arbeitsmarkt wird an den Märkten weitgehend erwartet, dass die Fed zum Jahresende ihre Nullzinspolitik nach sieben Jahren beenden wird.[ID:nL8N131280]

Sie strebt neben stabilen Preisen auch Vollbeschäftigung an. Dieses Ziel ist laut Evans mit einer Arbeitslosenquote von zuletzt fünf Prozent noch nicht ganz erreicht. Er rechne jedoch damit, dass die Rate bis Ende nächsten Jahres unter den Wert von 4,9 Prozent sinken werde. Dann wird Evans aber nicht mehr über den Zins mitentscheiden dürfen, da er wegen des Rotationsverfahrens nur noch im Dezember stimmberechtigt ist.

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