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14.10.2014 15:15
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Wells Fargo vermeldet Milliardengewinn

JPMorgan geschlagen: Wells Fargo vermeldet Milliardengewinn | Nachricht | finanzen.net
JPMorgan geschlagen
Wells Fargo aus San Francisco verdiente im dritten Quartal unterm Strich 5,7 Milliarden Dollar (4,5 Mrd. Euro) und damit knapp 200 Millionen Dollar mehr als JPMorgan Chase aus New York.
Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum war dies bei Wells Fargo ein Plus von 3 Prozent. "Kredite und Spareinlagen haben stark zugelegt", erklärte Bankchef John Stumpf am Dienstag. "Wir sehen weiterhin Zeichen für eine beständig besser laufende Wirtschaft."

Bankbilanzen im 3. Quartal 2014

JPMorgan

Wieder steigende Kosten für Rechtsstreitigkeiten haben die größte US-Bank JPMorgan im dritten Quartal belastet. Im dritten Quartal verdiente die größte US-Bank unter dem Strich 5,57 Milliarden Dollar (4,4 Mrd Euro). Juristische Baustellen belasteten das Ergebnis auch zwischen Juli und Ende September. Der Umsatz der Großbank stieg im Jahresvergleich um fünf Prozent auf 25,2 Milliarden Dollar.

Citigroup

Die US-Großbank Citigroup hat im dritten Quartal vom Aufschwung der US-Wirtschaft und von wieder besseren Geschäften im Investmentbanking profitiert. Zum Start in die Bilanzsaison wies die Citigroup mit 3,44 Milliarden Dollar einen um 6,6 Prozent höheren Überschuss gegenüber dem Vorjahreszeitraum aus. Diese Zahl musste die Großbank aber wenig später korrigieren. Wegen eines Anstiegs der Rechtskosten um 600 Millionen Dollar sinke der Überschuss im dritten Quartal auf 2,8 Milliarden Dollar, so die Bank rund zwei Wochen später.

Wells Fargo

Die Großbank Wells Fargo aus San Francisco verdiente im dritten Quartal unterm Strich 5,7 Milliarden Dollar (4,5 Mrd. Euro). Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum war dies ein Plus von 3 Prozent. Wells Fargo profitiert seit geraumer Zeit von einer guten Zahlungsmoral seiner Kunden, die ihre Kreditraten pünktlich überweisen.

Bank of America

Ein Rekordvergleich mit der US-Justiz hat die Bilanz der Bank of America empfindlich belastet. Der Gewinn brach von 2,5 Milliarden Dollar auf 168 Millionen Dollar ein.

Goldman Sachs

Im dritten Quartal erwirtschaftete das Bankhaus Goldman Sachs einen Überschuss von 2,24 Milliarden Dollar, das war ein Zuwachs von fast 50 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Damit übertraf es die Erwartungen von Analysten deutlich. Es war das beste Sommerquartal für den Konzern seit 2009. Die Quartalsdividende steigt nun um 5 Cent auf 60 Cent je Aktie.

Morgan Stanley

Sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn hat das Investmenthaus Morgan Stanley deutlich besser abgeschnitten, als am Markt erwartet. Die Erlöse lagen bei 8,91 Milliarden Dollar. Beim Gewinn legte das Finanzhaus ebenfalls zu: 1,71 Milliarden Dollar blieben unter dem Strich übrig.

Credit Suisse

Die Schweizer Großbank Credit Suisse profitierte im dritten Quartal von der Erholung des Handels mit Anleihen. Das Institut konnte seinen Überschuss verglichen mit dem Vorjahreszeitraum auf 1,03 Milliarden Franken (854 Mio. Euro) mehr als verdoppeln.

UBS

Zahlreiche Rechtsrisiken haben die Schweizer Großbank UBS im dritten Quartal 2014 schwer belastet. Beim Vorsteuerergebnis schrieb das Institut nach einem Gewinn von 356 Millionen Franken vor einem Jahr nun einen Verlust von 554 Millionen Franken. Unter dem Strich stand trotzdem ein Gewinn von 762 Millionen Franken. Zu verdanken hat die Bank das einer Steuergutschrift in Höhe von 1,3 Milliarden Franken.

comdirect bank

Die Onlinebank comdirect muss ihrem Wachstumskurs Tribut zollen. Im dritten Quartal sackte der Überschuss trotz Zuwächsen im operativen Geschäft um knapp 8 Prozent auf 15,45 Millionen Euro ab. Der Vorsteuergewinn ging in der gleichen Größenordnung auf 21,2 Millionen zurück.

Lloyds

Die seit der Finanzkrise teilverstaatlichte britische Großbank Lloyds bleibt auf Erholungskurs. Angetrieben von der guten Wirtschaftslage in Großbritannien verdiente das Institut im dritten Quartal unter dem Strich 693 Millionen Pfund. Vor einem Jahr stand an dieser Stelle ein Verlust von 1,3 Milliarden. Bereinigt um Sondereffekte legte der Gewinn um 41 Prozent 2,2 Milliarden Pfund zu und übertraf damit die Erwartungen von Analysten.

Deutsche Bank

Die Deutsche Bank ist im dritten Quartal in die roten Zahlen gerutscht. 94 Millionen Euro Verlust fielen wegen hoher Rechtskosten an. Analysten hatten mit einem Gewinn von 92 Millionen Euro gerechnet.

BBVA (Banco Bilbao Vizcaya Argentaria)

Die spanische Großbank BBVA legte im dritten Quartal kräftig zu. Der Gewinn hat sich mehr als verdreifacht und lag bei 601 Millionen Euro. Bei der Gewinnsteigerung halfen der Bank geringere Rückstellungen für faule Kredite und niedrigere Abschreibungen im Vergleich zum Vorjahr.

Barclays

Die britische Großbank Barclays hat trotz Fortschritten im laufenden Geschäft im dritten Quartal einen Gewinnrückgang hinnehmen müssen. Der Überschuss sackte verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 15 Prozent auf 620 Millionen Pfund ab. Für den Rückgang waren mehrere Sonderbelastungen wie neue Rechts-Rückstellungen verantwortlich.

BNP Paribas

Frankreichs größte Bank BNP Paribas hat im Sommer überraschend zugelegt. Im dritten Quartal standen unter dem Strich 1,5 Milliarden Euro Gewinn und damit elf Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im dritten Quartal kamen BNP bessere Geschäfte im Anleihenhandel ebenso zugute wie geringere Sorgen um faule Kredite. Die Erträge legten um vier Prozent auf 9,5 Milliarden Euro zu.

Royal Bank of Scotland (RBS)

Nach jahrelangen Verlusten ist Royal Bank of Scotland (RBS) das dritte Quartal in Folge in den schwarzen Zahlen geblieben. Von Juli bis September verdiente die britische Großbank unter dem Strich 896 Millionen britische Pfund (711 Mrd Euro). Den Gewinn verdankte die Bank größtenteils der Auflösung von Rückstellungen von 801 Millionen Pfund, die es für seine irische Tochter Ulster Bank und eine weitere Sparte gebildet hatte.

HSBC

Hohe Kosten für Rechtsstreitigkeiten haben einmal mehr das Ergebnis der britischen Großbank HSBC belastet. Der Vorsteuergewinn im fortgeführten Geschäft fiel um knapp zwölf Prozent auf 4,41 Milliarden US-Dollar. Für Ärger sorgten einmal mehr eine Reihe von juristischen Problemen. So musste HSBC weitere 701 Millionen Dollar für Schadensersatzansprüche von britischen Kunden zurücklegen. Insgesamt summierten sich die außerordentlichen Kosten für Rechtsstreitigkeiten im dritten Quartal auf etwas mehr als 1,6 Milliarden Dollar.

Santander

Die spanische Großbank Santander hat ihren Überschuss im dritten Quartal verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um mehr als die Hälfte auf 1,61 Milliarden Euro gesteigert und damit die Analystenerwartungen geschlagen. Dabei profitierte die größte spanische Bank von der wirtschaftlichen Erholung in ihrem Heimatland.

Commerzbank

Die Commerzbank hat im dritten Quartal dank höherer Erträge das Konzernergebnis und das operative Ergebnis in der Kernbank gesteigert. Das operative Ergebnis der Kernbank - also ausgenommen dem Abbausegment - stieg auf 593 Millionen von 103 Millionen im Vorjahresquartal. Analysten hatten 403 Millionen erwartet. Der Gewinn verbesserte sich auf 225 Millionen von 75 Millionen Euro im Vergleichszeitraum. Auch hier hatten die Beobachter mit weniger gerechnet.

UniCredit

Im dritten Quartal konnte der Mutterkonzern der deutschen HypoVereinsbank, UniCredit, seinen Nettogewinn von 204 Millionen Euro vor einem Jahr auf 722 Millionen mehr als verdreifachen, wie das Institut am Dienstag in Mailand mitteilte. Das lag vor allem an einer auf 754 Millionen Euro halbierten Risikovorsorge für Problemkredite. Die Zahlen fielen deutlich besser aus als von Analysten erwartet.

Wells Fargo erwirtschaftet das Geld vor allem mit klassischen Bankprodukten für Privat- und Firmenkunden, während JPMorgan auch stark am Kapitalmarkt engagiert ist. Wells Fargo profitiert seit geraumer Zeit von einer guten Zahlungsmoral seiner Kunden, die ihre Kreditraten pünktlich überweisen. Dagegen muss JPMorgan Chase hohe Kosten für Rechtsstreitigkeiten insbesondere in seinem Kapitalmarktgeschäft verdauen. Die beiden Banken legten kurz hintereinander ihre Geschäftszahlen vor.

Wells Fargo ist einer der größten Hausfinanzierer in den Vereinigten Staaten und die wertvollste Bank des Landes an der Börse. Beim Gewinn liefert sich das Institut von der Westküste ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Rivalen von der Ostküste. Die Anleger waren jedoch mit dem Abschneiden beider Finanzkonzerne nicht ganz zufrieden. Die Aktien fielen vorbörslich jeweils um ein halbes Prozent. Einer der größten Aktionäre von Wells Fargo ist Starinvestor Warren Buffett./das/enl/stb

SAN FRANCISCO (dpa-AFX)


Platz 19: UniCredit

Im dritten Quartal konnte der Mutterkonzern der deutschen HypoVereinsbank, UniCredit, seinen Nettogewinn von 204 Millionen Euro vor einem Jahr auf 722 Millionen mehr als verdreifachen, wie das Institut am Dienstag in Mailand mitteilte. Das lag vor allem an einer auf 754 Millionen Euro halbierten Risikovorsorge für Problemkredite. Die Zahlen fielen deutlich besser aus als von Analysten erwartet.

Bildquellen: Rob Wilson / Shutterstock.com

Nachrichten zu Wells Fargo & Co.

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10.07.2019Wells FargoCo UnderperformWolfe Research
29.03.2019Wells FargoCo HoldDeutsche Bank AG
02.01.2019Wells FargoCo OverweightBarclays Capital
05.02.2018Wells FargoCo UnderperformRBC Capital Markets
02.01.2018Wells FargoCo OverweightBarclays Capital
02.01.2019Wells FargoCo OverweightBarclays Capital
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24.10.2016Wells FargoCo Market PerformBMO Capital Markets
27.09.2016Wells FargoCo OutperformFBR & Co.
29.03.2019Wells FargoCo HoldDeutsche Bank AG
15.09.2017Wells FargoCo NeutralUBS AG
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11.01.2017Wells FargoCo NeutralUBS AG
19.10.2016Wells FargoCo Mkt PerformFBR & Co.
10.07.2019Wells FargoCo UnderperformWolfe Research
05.02.2018Wells FargoCo UnderperformRBC Capital Markets
15.09.2016Wells FargoCo SellUBS AG
24.03.2016Wells FargoCo SellUBS AG
13.02.2015Wells FargoCo UnderperformBMO Capital Markets

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