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22.02.2019 11:07
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Kartellamt gibt grünes Licht für Verkauf von NordLB-Schiffskrediten

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Düsseldorf/Berlin (Reuters) - Das Bundeskartellamt legt dem US-Finanzinvestor Cerberus beim Kauf fauler Schiffskredite der NordLB keine Steine in den Weg.

Die Wettbewerbshüter gaben die Transaktion über 2,7 Milliarden Euro ohne Auflagen frei, wie sie am Freitag auf ihrer Homepage mitteilten. Die NordLB hatte den Deal Anfang des Monats angekündigt; Bank-Chef Thomas Bürkle hatte von einer "konsequenten Befreiung der Bank von Belastungen aus dem Altgeschäft" gesprochen. Notleidende Schiffskredite haben die Hannoveraner Bank in Schieflage gebracht. Ziel war es, dieses Portfolio von zuletzt 7,3 Milliarden Euro bis Ende 2019 auf unter fünf Milliarden Euro zu drücken.

Der Verkauf des Pakets mit 263 Schiffen an Cerberus ging mit einem kräftigen Abschlag auf den Buchwert über die Bühne. Auch deshalb bildet die NordLB nun für alle faulen Schiffskredite deutliche Rückstellungen, so dass sich eine Gesamtrisikovorsorge für das vergangene Jahr von bis zu 2,5 Milliarden Euro ergibt. Als Folge davon kündigte die Bank für 2018 einen Rekordverlust von rund 2,7 Milliarden Euro an.

Zudem dürfte die harte Kernkapitalquote von zuletzt 11,8 Prozent auf rund sechs bis 6,5 Prozent sinken und damit unter das von der Aufsicht geforderte Niveau rutschen. Die nun nötige Finanzspritze soll mit bis zu 2,5 Milliarden Euro vom Mehrheitseigner Niedersachsen kommen, rund 1,2 Milliarden Euro wollen Sparkassen und Landesbanken beisteuern. NordLB-Aktionär Sachsen-Anhalt berät noch im Laufe des Tages über einen Beitrag. Zuletzt standen knapp 200 Millionen Euro im Raum. Das Kabinett in Magdeburg dürfte Regierungskreisen zufolge die Entscheidung aber eher noch einmal vertagen.

Offen ist zudem, ob die NordLB ein zweites großes Paket mit notleidenden Schiffskrediten ebenfalls verkauft oder wertschonend in eine Abbaubank verlagert.

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