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24.12.2018 17:16
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Keine Weihnachtsgaben an der Wall Street - Talfahrt geht weiter

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New York (Reuters) - Die US-Börsen haben ihre Talfahrt am Montag fortgesetzt.

Für zusätzliche Verunsicherung neben den Handelskonflikten und den Zinserhöhungsspekulationen sorgte der Haushaltsstreit zwischen Präsident Donald Trump und den oppositionellen Demokraten, der zu einem teilweisen Behördenstillstand geführt hat, wie Händler erläuterten. Dies führte zu dem vierten Handelstag in Folge mit Kursverlusten.

Der Standardwerteindex Dow-Jones-Index fiel im frühen Handel um 1,7 Prozent auf 22.066 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 verlor ebenfalls 1,7 Prozent auf 2375 Zähler und steuerte auf den größten Monatsverlust seit der Finanzkrise vor zehn Jahren zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq büßte 1,4 Prozent auf 6245 Stellen ein. Vor allem Internetschwergewichte wie Facebook, Amazon, Netflix, Apple und die Google-Mutter Alphabet ließen Federn. Allerdings dürfte das Handelsaufkommen in der vor Weihnachten auf dreieinhalb Stunden verkürzten Börsenzeit deutlich geringer sein.

"Der Hauptfaktor für die Anleger ist der government shutdown und die Frage, wie die Lösung aussehen kann. Es ist die Angst vor dem Unbekannten, die den Investoren Kummer bereitet hat", sagte Andre Bakhos, Geschäftsführer des Vermögensberaters New Vines, zur Haushaltssperre, die die Arbeit zahlreicher Behörden lahm legte. "Wir befinden uns in einer turbulenten Zeit und es wird interessant sein zu sehen, wie wir das Jahr abschließen. Aber im Moment sieht es so aus, als würde der Weihnachtsmann nicht in die Stadt kommen."

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