Klöckner: Wie weit kann die Reise noch gehen?
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Der US-Konzern Worthington Steel macht Fortschritte bei der Übernahme von Klöckner & Co., liegt aber noch deutlich unter dem ursprünglich angestrebten Niveau. Das führt zu weiteren Kursaufschlägen bei der Klöckner-Aktie.
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Der US-Konzern Worthington Steel hatte sich eigentlich vorgenommen, mindestens 65 Prozent von Klöckner & Co. zu erwerben. Nachdem sich zum Ende der ersten Angebotsfrist angedeutet hatte, dass diese Marke nicht erreicht wird, wurde die Schwelle am 10 März auf 57,5 Prozent abgesenkt. Diese Hürde konnte nun übersprungen werden, Worthington liegt inzwischen bei mehr als 58 Prozent. Daher wurde schon jetzt der nächste Schritt eingeleitet und der Abschluss eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags angekündigt.
Moderater Aufwärtstrend
An der Börse wird die Entwicklung positiv gesehen. Nachdem die Aktie lange beim Angebotspreis von 11 Euro festklebte, folgt sie seit der Bekanntgabe, dass Worthington die ursprüngliche Zielquote nicht erreicht, einem moderaten kurzfristigen Aufwärtstrend, der den Kurs inzwischen über die 12-Euro-Marke geführt hat.
Fundamental kein Rückenwind
Fundamental gibt es im Moment allerdings keinen richtigen Rückenwind für steigende Kurse. Der Ausblick des Managements auf das erste Quartal ist vorsichtig ausgefallen, für das EBITDA wurde eine breite Range von 20 bis 60 Mio. Euro in Aussicht gestellt – vor Jahresfrist waren 42 Mio. Euro vor wesentlichen Sondereffekten erzielt worden. Und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich mit dem Ausbruch des Irankriegs Ende Februar eher verschlechtert.
Spekulation mit guter Absicherung
Aber das spielt bei der Aktie bis auf weiteres nur eine untergeordnete Rolle, denn die Anleger verorten bei Worthington, vermutlich zu Recht, weiteres Kaufinteresse. Das sorgt für eine gute Absicherung nach unten und bietet eine interessante Basis für eine Spekulation, dass die weitere Integration von Klöckner & Co. in den Worthington-Konzern zu einem späteren Zeitpunkt für Abfindungen zu höheren Kursen sorgt. Deswegen kann die Klöckner-Aktie den moderaten Aufwärtstrend durchaus weiter fortsetzen, wobei es aufgrund der wirtschaftlichen Lage für uns eher überraschend wäre, wenn sich der Kurs sehr deutlich von dem Angebotspreis absetzt.
Eine interessante Konstallation gibt es auch bei einigen Broker-Aktien. Sie gehören nämlich eigentlich zu den Gewinnern der Krise am Golf und der dadurch ausgelösten Marktturbulenzen, da sie von der erhöhten Volatilität profitieren. Doch noch hat die Börse das nicht gewürdigt, was sich aber spätestens dann ändern könnte, wenn sie ihre Q1-Zahlen melden: zum Artikel
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Erstellung am 07.04.26 um 10:54 Uhr.
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